Ok, das mit der Möhre, das ist nur wegen der Alliteration. Ansonsten heißt es natürlich Karotte bei mir, aber es ist ja auch egal, denn Mission ist Mission, und wenn sie vom Vater an die Tochter herangetragen wird, dann wird’s ernst.
Maria! Ich hab da so Kisten mit Sand drüben in der Hütte. Da stecken jede Menge Karotten drin und die sind alle für dich! strahlt er mich an. Insgeheim weiß ich natürlich: Er hat selber keine Ahnung, was er mit all den Karotten, die er zum Überwintern in Sand geparkt hat, machen soll – daher überträgt er einem seiner Kinder die Aufgabe, sie auszugraben und zu verkochen. Das macht er sehr geschickt und überzeugend, weshalb ich mir auch gleich und ganz artig einen großen Kübel schnappe und zur Hütte wandere, wo ich gar nicht viel buddeln muss, um in kürzester Zeit eine anständige Gemüsemenge beisammen zu haben.
Ich muss sagen, die Methode des Überwinterns in Sand, die funktioniert prächtig. Nur wenige Exemplare habe ich entsorgt, der Rest hat in einwandfreiem Zustand auf seine Auferstehung gewartet. Der einzige Nachteil: Sind sie erst einmal ausgegraben, halten die Karotten nicht mehr lang. Was also jetzt gleich und direkt daraus machen?
Karottensuppe, Karottensalat, Karottenkuchen fielen mir ein – und das Gemüsefreude-Kochbuch, das ich so sehr mag. Zwei wunderbare Rezepte daraus stelle ich euch heute vor – also falls ihr auch mit so einem Papa gesegnet seid, der immerfort dafür im Einsatz ist, dass essenstechnisch im Allgemeinen und karottentechnisch im Besonderen keine Knappheit aufkommt: Here we go.
Hat eure Mama auch so gern Pasta Asciutta gekocht? Diese (von uns Pasta Schutta genannte) Nudelsauce war glaub ich so was wie ein Trendrezept vor dreißig oder vierzig Jahren. Jedenfalls muss es relativ oft bei uns am Tisch gestanden sein, denn den ganz typischen Geschmack habe ich heute noch im Mund.
Dieser Pasta-Asciutta-Aufstrich schmeckt einfach so nach Pasta Schutta, es ist unglaublich. Dabei ist gar kein Faschiertes drin und auch insgesamt relativ wenige Zutaten. Probiert es aus!
Zutaten für etwa 8 Portionen
1 Zwiebel
110 g Butter
250 g Karotten
120 g Tomatenmark
je 1 TL Thymian und Oregano
1 TL Salz
1 Prise Zucker
1. Zwiebel schälen und würfelig schneiden.
2. Zwiebelwürfel in 30 g Butter anschwitzen.
3. Währenddessen die geschälten und in Scheiben geschnittenen Karotten zugeben und mitdünsten, bis sie weich sind. Vom Herd nehmen und kurz überkühlen lassen.
4. Dann restliche Butter, Tomatenmark, Thymian, Oregano, Salz und Zucker zugeben und mit dem Mixstab fein pürieren.
Diese würzigen Karotten-Antipasti schmecken wirklich gut. Perfekt zur Jause, denkt an gutes Brot, Hummus, etwas Käse, Karotten-Antipasti und einen feinen Salat.
Zutaten für etwa 8 Portionen
500 g Karotten
4 EL Balsamico-Essig
6 EL Olivenöl
etwas Senf
1 – 3 Knoblauchzehen, je nach Größe und Geschmack
Salz
Pfeffer oder Chili
1. Ein Topf mit etwas Wasser zustellen und aufkochen lassen.
2. Währenddessen die Karotten schälen, große Karotten quer halbieren.
3. Das kochende Wasser salzen und die Karotten darin bissfest kochen. Anschließend abtropfen lassen und etwas überkühlen lassen.
4. In etwa 5 mm große Würferl schneiden und noch warm mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer oder Chili, Senf und fein gehackten oder gepressten Knoblauchzehen vermengen.
5. In eine Box mit Deckel geben und einige Stunden oder über Nacht gut durchziehen lassen.
Die Rezepte stammen aus dem Buch Gemüsefreude II – Kochen im Winter von Magdalena Martin-Mayr
Maria! Ich hab da so Kisten mit Sand drüben in der Hütte. Da stecken jede Menge Karotten drin und die sind alle für dich! strahlt er mich an. Insgeheim weiß ich natürlich: Er hat selber keine Ahnung, was er mit all den Karotten, die er zum Überwintern in Sand geparkt hat, machen soll – daher überträgt er einem seiner Kinder die Aufgabe, sie auszugraben und zu verkochen. Das macht er sehr geschickt und überzeugend, weshalb ich mir auch gleich und ganz artig einen großen Kübel schnappe und zur Hütte wandere, wo ich gar nicht viel buddeln muss, um in kürzester Zeit eine anständige Gemüsemenge beisammen zu haben.
Ich muss sagen, die Methode des Überwinterns in Sand, die funktioniert prächtig. Nur wenige Exemplare habe ich entsorgt, der Rest hat in einwandfreiem Zustand auf seine Auferstehung gewartet. Der einzige Nachteil: Sind sie erst einmal ausgegraben, halten die Karotten nicht mehr lang. Was also jetzt gleich und direkt daraus machen?
Karottensuppe, Karottensalat, Karottenkuchen fielen mir ein – und das Gemüsefreude-Kochbuch, das ich so sehr mag. Zwei wunderbare Rezepte daraus stelle ich euch heute vor – also falls ihr auch mit so einem Papa gesegnet seid, der immerfort dafür im Einsatz ist, dass essenstechnisch im Allgemeinen und karottentechnisch im Besonderen keine Knappheit aufkommt: Here we go.
Pasta-Asciutta-Aufstrich
Hat eure Mama auch so gern Pasta Asciutta gekocht? Diese (von uns Pasta Schutta genannte) Nudelsauce war glaub ich so was wie ein Trendrezept vor dreißig oder vierzig Jahren. Jedenfalls muss es relativ oft bei uns am Tisch gestanden sein, denn den ganz typischen Geschmack habe ich heute noch im Mund.
Dieser Pasta-Asciutta-Aufstrich schmeckt einfach so nach Pasta Schutta, es ist unglaublich. Dabei ist gar kein Faschiertes drin und auch insgesamt relativ wenige Zutaten. Probiert es aus!
Zutaten für etwa 8 Portionen
1 Zwiebel
110 g Butter
250 g Karotten
120 g Tomatenmark
je 1 TL Thymian und Oregano
1 TL Salz
1 Prise Zucker
1. Zwiebel schälen und würfelig schneiden.
2. Zwiebelwürfel in 30 g Butter anschwitzen.
3. Währenddessen die geschälten und in Scheiben geschnittenen Karotten zugeben und mitdünsten, bis sie weich sind. Vom Herd nehmen und kurz überkühlen lassen.
4. Dann restliche Butter, Tomatenmark, Thymian, Oregano, Salz und Zucker zugeben und mit dem Mixstab fein pürieren.
Tipps
- Vegan wird der Aufstrich, wenn ihr die Butter durch eine vegane Alternative ersetzt.
- Schmeckt als Aufstrich auf Brot oder als Pesto mit Nudeln serviert.
- Knackige Rucolablätter sind tolle Partner für diesen Aufstrich!
Karotten-Antipasti mit Knoblauch
Diese würzigen Karotten-Antipasti schmecken wirklich gut. Perfekt zur Jause, denkt an gutes Brot, Hummus, etwas Käse, Karotten-Antipasti und einen feinen Salat.
Zutaten für etwa 8 Portionen
500 g Karotten
4 EL Balsamico-Essig
6 EL Olivenöl
etwas Senf
1 – 3 Knoblauchzehen, je nach Größe und Geschmack
Salz
Pfeffer oder Chili
1. Ein Topf mit etwas Wasser zustellen und aufkochen lassen.
2. Währenddessen die Karotten schälen, große Karotten quer halbieren.
3. Das kochende Wasser salzen und die Karotten darin bissfest kochen. Anschließend abtropfen lassen und etwas überkühlen lassen.
4. In etwa 5 mm große Würferl schneiden und noch warm mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer oder Chili, Senf und fein gehackten oder gepressten Knoblauchzehen vermengen.
5. In eine Box mit Deckel geben und einige Stunden oder über Nacht gut durchziehen lassen.
Die Rezepte stammen aus dem Buch Gemüsefreude II – Kochen im Winter von Magdalena Martin-Mayr
- Panierte Karotten mit Sour Cream
- Karottensalat mit Joghurt und würzigen Blüten
- Haselnusspolenta mit Ofenkarotten
- Bugs Bunny Balls
- Frühstückswaffeln mit Apfel & Karotte
- Orientalischer Karottensalat
- Karotten-Apfel-Ananas-Rohkost
- Lila Karottengnocchi mit Salbei-Knoblauch-Butter und Parmesan
- Karottenkuchen
- Orangen-Karotten-Frozen Yogurt
Viel Vergnügen beim Karottenkochen!
Maria







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