Die Zahlen sind schon wild: Österreichweit landet jährlich eine Million Tonnen genießbarer Lebensmittel im Müll – dabei stammen fast zwei Drittel von Privathaushalten. Pro Jahr werden in jedem Haushalt durchschnittlich zwei Monatseinkäufe (!) weggeworfen, meist Brot, Süß- und Backwaren sowie Obst und Gemüse. Auf der anderen Seite sind die Lebensmittelpreise in Österreich laut einer Analyse der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Ende 2019 um 33% angestiegen.
Puh … das ist schon was. Und es passt irgendwie so gar nicht zusammen, oder? Müssten wir nicht umso weniger verschwenden, je teurer das Essen wird? Oder sind für diese Art von Sinneswandel unsere Lebensmittel noch immer nicht teuer genug?
Fakt ist: Weniger Essen zu verschwenden, schont nicht nur die Geldbörse – es scheint auch die #1 Lösung zu sein, wenn es ums Einsparen von CO2-Emissionen geht (noch vor der Umsetzung einer pflanzenbetonten Ernährung oder Technologie-Lösungen wie Windrädern oder Elektromobilität). In meinen Ohren klingt das logisch, wenn man bedenkt, dass weltweit etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel weggeworfen wird. Es ist also jener Hebel, an dem jeder einzelne von uns sofort und ohne Aufwand ansetzen kann. Daher: Lasst uns beginnen – mit Keksresten!
Meinen Kekserlreste-Gugelhupf schicke ich rüber zu zorra in ihren Kochtopf, wo Nadja von Little Kitchen and more ihr Blogevent zum Thema Aus dem Ofen ausrichtet. Liebe Grüße an euch zwei!
Wenn es euch wie mir geht, dann habt ihr noch Kekse übrig von der Weihnachtszeit (Vorsatz für Weihnachten 2026: maximal 5 Sorten werden gebacken, mehr nicht!) – und die finden leider mit jedem Tag weniger Abnehmer. Was also tun? Meine Mama friert immer einen Teil ein, was eine Möglichkeit ist. Aber man kann auch einen Gugelhupf daraus backen – eine super Verwertung finde ich. Und das Beste: In diesem Kuchen finden alle Kekse Platz, die weggehören – von hell bis dunkel, von gefüllt bis ungefüllt, von glasiert bis nackt.
Zutaten für 1 Gugelhupf
Für den Teig
500 g Kekserlreste (hier ist so gut wie alles möglich!)
300 ml heiße Vollmilch
4 Eier
100 g Staubzucker
1 Schuss Rum
100 g Mehl
1 Packung Backpulver
2 EL Kakaopulver
Außerdem
etwas Zuckerglasur (etwa 100 g Staubzucker mit wenig Wasser anrühren)
Staubzucker zum Bestreuen
1. Die Kekse in eine Schüssel geben und mit heißer Milch übergießen. Gut in der Milch einweichen, hin und wieder umrühren. Abkühlen lassen. Sollten die Kekse dann noch zu stückig sein, kann die Masse mit dem Pürierstab püriert werden.
2. Eine Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen.
3. Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
4. Eier mit Staubzucker hell schaumig rühren. Die Kekse-Mischung sowie den Rum zugeben und untermengen. Mehl mit Backpulver und Kakaopulver vermischen, zur Eiermischung geben und unterrühren.
5. Den Teig in die vorbereitete Gugelhupf-Form füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 40 – 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
6. In der Form etwa 10 Minuten überkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.
7. Den Gugelhupf auf einen schönen Teller setzen. Die Zuckerglasur in einen kleinen Papierspritzbeutel füllen und Sterne auf den Gugelhupf aufdressieren. Zum Schluss mit Staubzucker bestreuen.
Puh … das ist schon was. Und es passt irgendwie so gar nicht zusammen, oder? Müssten wir nicht umso weniger verschwenden, je teurer das Essen wird? Oder sind für diese Art von Sinneswandel unsere Lebensmittel noch immer nicht teuer genug?
Fakt ist: Weniger Essen zu verschwenden, schont nicht nur die Geldbörse – es scheint auch die #1 Lösung zu sein, wenn es ums Einsparen von CO2-Emissionen geht (noch vor der Umsetzung einer pflanzenbetonten Ernährung oder Technologie-Lösungen wie Windrädern oder Elektromobilität). In meinen Ohren klingt das logisch, wenn man bedenkt, dass weltweit etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel weggeworfen wird. Es ist also jener Hebel, an dem jeder einzelne von uns sofort und ohne Aufwand ansetzen kann. Daher: Lasst uns beginnen – mit Keksresten!
Meinen Kekserlreste-Gugelhupf schicke ich rüber zu zorra in ihren Kochtopf, wo Nadja von Little Kitchen and more ihr Blogevent zum Thema Aus dem Ofen ausrichtet. Liebe Grüße an euch zwei!
Kekserlreste-Gugelhupf
Wenn es euch wie mir geht, dann habt ihr noch Kekse übrig von der Weihnachtszeit (Vorsatz für Weihnachten 2026: maximal 5 Sorten werden gebacken, mehr nicht!) – und die finden leider mit jedem Tag weniger Abnehmer. Was also tun? Meine Mama friert immer einen Teil ein, was eine Möglichkeit ist. Aber man kann auch einen Gugelhupf daraus backen – eine super Verwertung finde ich. Und das Beste: In diesem Kuchen finden alle Kekse Platz, die weggehören – von hell bis dunkel, von gefüllt bis ungefüllt, von glasiert bis nackt.
Zutaten für 1 Gugelhupf
Für den Teig
500 g Kekserlreste (hier ist so gut wie alles möglich!)
300 ml heiße Vollmilch
4 Eier
100 g Staubzucker
1 Schuss Rum
100 g Mehl
1 Packung Backpulver
2 EL Kakaopulver
Außerdem
etwas Zuckerglasur (etwa 100 g Staubzucker mit wenig Wasser anrühren)
Staubzucker zum Bestreuen
1. Die Kekse in eine Schüssel geben und mit heißer Milch übergießen. Gut in der Milch einweichen, hin und wieder umrühren. Abkühlen lassen. Sollten die Kekse dann noch zu stückig sein, kann die Masse mit dem Pürierstab püriert werden.
2. Eine Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen.
3. Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
4. Eier mit Staubzucker hell schaumig rühren. Die Kekse-Mischung sowie den Rum zugeben und untermengen. Mehl mit Backpulver und Kakaopulver vermischen, zur Eiermischung geben und unterrühren.
5. Den Teig in die vorbereitete Gugelhupf-Form füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 40 – 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
6. In der Form etwa 10 Minuten überkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.
7. Den Gugelhupf auf einen schönen Teller setzen. Die Zuckerglasur in einen kleinen Papierspritzbeutel füllen und Sterne auf den Gugelhupf aufdressieren. Zum Schluss mit Staubzucker bestreuen.
Maria










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