Freitag, 15. Januar 2021

Veganuary: Nachdenken & Tage 4 bis 10


Gestern musste ich viel nachdenken, immer wieder blitzten Bilder auf - von der Dok1-Sendung zum Thema Tiertransporte, die am Mittwoch Abend ausgestrahlt wurde und sehr empfehlenswert ist. Seht sie euch an, sie ist noch einige Tage lang in der tvthek des ORF verfügbar. Die ersten Minuten sind kaum zu ertragen, zeigen sie doch die Wirklichkeit in all ihrer Brutalität und Härte. In aller Klarheit verdeutlichen sie das System, das so krank ist und kalt und so voller Leid und Qualen, Angst und Hoffnungslosigkeit. Doch dann wird versucht, alle Seiten zu beleuchten, jeden sprechen zu lassen, der etwas sagen will. Meine Gedanken dazu lasse ich euch ein andermal da.

Und dann war da noch eine Dokumentation über Diana Budisavljevic, eine so großartige und mutige Frau, die mir bis dahin unbekannt war. Im zweiten Weltkrieg hat sie tausende jugoslawische Kinder vor dem sicheren Tod bewahrt. Auch hier derart schockierende Bilder, dass ich lange nicht einschlafen konnte. Es erwischt doch immer die am schlimmsten, die sich am wenigsten wehren können …

Schreiben darüber tut gut, es löst den Druck ganz unmittelbar. Schreibe ich gleich weiter und erzähle euch von den nächsten veganen Tagen. Kaum zu glauben, dass ich mich heute bereits seit über 2 Wochen (fast) tierfrei ernähre!


Mein Veganuary – Tage 4 bis 10


Montag, 04. Jänner 2021

Mit einem Seufzer gieße ich mir heute einen Schluck Kuhmilch in meinen Morgenkaffee – und beschließe, mir diese Ausnahme zu erlauben. Irgendwie scheine ich etwas dagegen zu haben, dass mir mein Kaffeegusto abhandenkommt und das ist – wenn ich so darüber nachdenke – schon ein wenig schräg.

Am Vormittag steht Germteig am Programm, ein verfrühter Dreikönigskuchen, vegan Edition. Das ursprüngliche Rezept dafür stammt aus dem Buch vegan & süß von Bernd Siefert – und es ist hervorragend gelungen. Hier habe ich euch bereits davon erzählt. Besonders mag ich es, dass Pflanzenöl statt Margarine verwendet wird. Funktioniert einwandfrei, auch in der Vollkornvariante!

Mittags Resteessen: Kartoffelpüree und Saftl von gestern, dazu Erbsen und ein Salat mit Leinöldressing. Geht doch!

Zum Nachmittagskaffee (wieder mit Kuhmilch) genehmige ich mir dann gleich ein paar Scheibchen vom ofenfrischen Dreikönigskuchen.

Abends schnipple ich Salat (Tomaten, Gurken, rote Zwiebel), dazu esse ich Hummus (gekauften, gar nicht schlecht) und Brot. Und ja, irgendwie muss heute was Süßes her. Wie super, dass mein Evergreen Schokopudding da ganz lässig mitspielt: 500 ml Mandelmilch, 1 Packung Vanillepuddingpulver (oder 40 g Maisstärke), 2 EL Kakaopulver, 40 g Zartbitterschokolade, 3 EL Zucker. Dann noch ein Klecks Ribiselmarmelade und ein paar gefrorene Himbeeren on top: So. gut. (Ähm, falls ich jetzt denkt, das wär nur für mich gewesen: Nö. Bei Schokopudding kommt die Horde brav angetrottet, vegan hin oder her).

Als alle im Bett sind und ich noch ein Stündchen allein auf der Couch genieße, hole ich mir einen Apfel und eine Handvoll Haselnüsse (passiert hier öfter, deswegen brauche ich dann auch kein Frühstück, gelle?).

Ach ja, und das Minimädel erzählt jedem, der es nicht wissen will, dass seine verrückte Mutter (Sie gibt sogar ihrem Sauerteig einen Namen und sagt, dass er LEBT!) zurzeit vegan isst. Dabei verdreht sie die Augen.

Dienstag, 05. Jänner 2021

Heute habe ich frei – und genieße es, lange im Bett zu bleiben. Den Kaffee (mit Kuhmilch) lasse ich mir vom Minimädel servieren und sie meckert nur ganz wenig.

Zum Mittagessen koche ich Karottenreis mit Berberitzen und Mandeln – dazu weiche ich zuerst eine Handvoll getrocknete Berberitzen in heißem Wasser ein, dann schwitze ich Zwiebelwürfel und geraspelte Karotten in etwas Öl an, gebe gekochten Reis dazu und brate noch einige Zeit weiter. Zum Schluss wird noch mit Salz und Pfeffer gewürzt und es kommen die eingeweichten und abgetropften Berberitzen sowie einige grob gehackte Mandeln in die Pfanne. Dazu ein schlichter Salat. Zur Nachspeise: Veganer Kaiserschmarren, der gar nicht übel schmeckt. Nicht so luftig wie gewohnt, nicht so leicht und von der Konsistenz her einfach anders, aber knusprig und wirklich ok. Dazu Apfelmus. Rezept folgt! An dieser Stelle merke ich, dass die Laune meines Mannes etwas milder wird und seine Existenzangst kleiner. Das ist schön.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang der eiskalten Naarn entlang wärme ich mich auf mit einer Tasse Tee und zwei Scheiben vom Dreikönigskuchen (der immer noch super schmeckt), bestrichen mit veganer Butter (mit der ich übrigens leben kann!) und Zwetschkenmarmelade von meiner Mama (ohne die ich übrigens nicht leben kann – Mama & Marmelade).

Abends wieder Salat, heute ein bitterer Wintersalat aus rotem Chicoree, Vogerlsalat, Zuckerhut und Stangensellerie. Dazu röste ich Schwarzbrotscheiben beidseitig in etwas Olivenöl an und bestreiche sie dünn mit der selbst gemachten Knoblauch-Kräuter-Salzpaste meines Vaters.

Kurz darauf noch Bananenscheiben mit etwas Kokosjoghurt und mit Kakaonibs bestreut. Ich habe das Gefühl, dass ich mengenmäßig um einiges mehr esse als gewöhnlich – und dass meine Verdauung gerade so richtig gut läuft.

Mittwoch, 06. Jänner 2021

Vormittags Kaffee mit Milch, ganz normal, langweile ich euch?

Zu Mittag übernimmt heute mein Mann das Regiment – er macht Schnitzerl für sich und die Kinder (beschwert sich aber im Vorfeld, dass ich nur 300 g Bio-Hühnerfleisch dafür eingekauft habe – hä?). Begeisterungsstürme fegen durchs Haus. Und ich freue mich an meinen durch und durch köstlichen Ofenkohlsprossen mit Zitronen-Brennnesselsamen-Couscous und Avocado (das Rezept für die Ofenkohlsprossen habe ich von Jörg und Nadine):
200 g Kohlsprossen halbieren und mit den Schnittseiten nach oben auf ein Blech oder in eine Auflaufform legen. Mit etwa zwei Dritteln eines Dressings aus 2 EL Olivenöl, Saft von ½ Zitrone, 1 Knoblauchzehe, etwas Balsamicoessig, etwas Wiener Würze (oder Sojasauce), Salz, Pfeffer, ein wenig Agavensirup und getrocknetem Thymian beträufeln und im vorgeheizten Rohr bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 – 35 Minuten backen. In der Zwischenzeit 50 g Couscous mit Salz, 1 TL Olivenöl, 1 TL Brennnesselsamen und 75 g kochend heißem Wasser vermischen, abdecken und kurz ziehen lassen. Sobald die Kohlsprossen fertig sind, gemeinsam mit dem Couscous auf Tellern anrichten, mit grobem Pfeffer und etwas Zitronenschale bestreuen und mit dem restlichen Dressing beträufeln. Dazu eine halbe Avocado. So viel besser als das Essen von denen da, aber lassen wir das.

Wegen Feiertag und so bemühe ich mich heute, meinen Mann zumindest desserttechnisch zufriedenzustellen. Und ich schaffe es tatsächlich!!! Das (die?) beste vegane Schokomousse bisher nennt er es, was doch wirklich eine Leistung ist (meinerseits) – und auch, so lese ich das aus seinen Worten heraus, eine Aufforderung, weiter in diese Richtung zu forschen (nicht wahr, Schatz?). Das Rezept dazu bekommt ihr, natürlich.

Nachmittags keine Besonderheiten, Kaffee mit Milch, ein paar Vollkorn-Mannerwafferl (immer schon vegan!), ein bisschen Apfel.

Zum Abendessen dann richte ich mir zwei Scheiben Sauerteigbrot her, dazu ein Curry-Linsen-Aufstrich, der auf der Verpackung so viel strahlend schöner aussieht als im echten Leben (aber er schmeckt super!), Gurkenscheiben und Karottenstücke. Früher ins Bett als die letzten zwei Wochen.

Donnerstag, 07. Jänner 2021

Rückkehr ins Büro nach den Feiertagen – und gleich mal zwei Kaffee mit Milch.

Für den Vormittag habe ich mir am Vortag Müsli hergerichtet, das über Nacht schön durchgezogen ist: Apfelmusreste vom Dienstag in ein Schraubglas, darauf eine Schicht Müslimischung und dann noch Kokosjoghurt bis obenhin. Zuschrauben und bis zum Morgen im Kühlschrank parken. So gut – und insta-tauglich hübsch.

Mittags Linsen-Kartoffel-Eintopf (letzter Rest von der Linsensuppe aufkochen, Würferl von zwei Kartoffeln dazugeben und köcheln, bis die Kartoffeln gar sind, nachwürzen), dazu Brot. Danach Milchkaffee und einige Stücke Zartbitterschokolade.

Bei uns im Büro steht ein Naschkorb, den jeder nach Lust und Laune befüllen und sich ebenso daraus bedienen kann. Darin habe ich ein Sackerl Gummieinhörner entdeckt, die auf der Packung dezidiert als frei von tierischer Gelatine deklariert sind. Aufgemacht, ein paar genascht, dann weiter darüber nachgedacht – denn eine Vegan-Auslobung findet sich nicht. Stattdessen: Vegetarisch! Nach genauem Studium der Zutatenliste herausgefunden: Es ist das Überzugsmittel Bienenwachs, das die Einhörner nur vegetarisch macht und nicht vegan. So tricky kann‘s sein – der Teufel steckt im Detail.

Nachmittags ein Apfel und eine Banane.

Zur Jause am Abend Brot, vegane Butter, Hummus, Gurkenscheiben. Mannerwafferl (hat mein Mann extra für mich eingekauft ♥).

Freitag, 08. Jänner 2021

Morgens zwei Kaffee mit Milch.

Vormittags Instant-Porridge (mit heißem Wasser angerührt), dazu Haselnüsse, Mandeln und eine Banane. Frisch gekochtes und gerührtes Porridge schmeckt besser – aber hin und wieder darf man sich’s auch leichter machen.

Zu Mittag der Rest vom Linsen-Curry-Aufstrich, Mandel-Oliven (ja, die entkernten mit einer Mandel in der Mitte, ja ich weiß – ich mag sie!), dazu Brot.

Ich hab mich gestern Abend an ein längst vergangenes Gespräch mit meiner Oma erinnert. Sie hat mir erzählt, sie esse so gern Apfel mit Brot. Einfach Apfel und Brot, sonst nichts. Das gehe so gut zusammen. Es ist sicherlich eine Kombination, in der sich so manche Entbehrung dieser Zeit widerspiegelt – aber auch die Gabe, aus wenigem viel zu machen.
Am Nachmittag also Apfel mit Brot, in lieber Erinnerung an meine Großmutter.

Als ich nachhause komme, erzählt mir mein Mann stolz, er habe heute etwas gekocht, extra für mich: Zitronen-Kurkuma-Risotto. Keine Butter, kein Parmesan. Also … bis auf das bisserl, das darüber gestreut war (warum!?). Aber gut, ich will nicht undankbar sein, bin hungrig und es ist köstlich. Als ich aufgegessen habe, fragt mich das Minimädel, ob es mir geschmeckt hat. Die Frage macht mich stutzig. Ihr komisches Grinsen auch. Papa hat’s mit Hühnersuppe gemacht!, platzt es aus ihr heraus. Der Papa schimpft das Minimädel und beschwichtigt mich. Das hab ich nun von meinen Geheimveganexperimenten, mit dem ich ihm immer beweisen will, wie gut vegan schmecken kann: Nun will er mir beweisen, wie gut NICHT vegan schmeckt. Ach herrje …
Da braucht es als kleine Nervennahrung noch ein paar Weihnachtskeks-Reste und ein Häferl Tee.

Samstag, 09. Jänner 2021

Morgens zwei schnelle Milchkaffee und ein Brot mit veganer Butter, dann ab auf die Skipiste! Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass sich ein harter Lockdown nicht mit geöffneten Skipisten verträgt, aber wer fragt denn mich. Jedenfalls: Im Nachbar-Nachbar-Nachbarort gibt es einen kleinen Skilift, man muss sich anmelden, bekommt nur Halbtageskarten und es sind maximal 70 Leute auf den zwei Pisten unterwegs. Damit kann ich leben.

Am späten Vormittag die große Frage: Was ess ich denn jetzt? Der Rest meiner Familie holt sich beim Versorgungsstandl eine Runde Leberkässemmerl. Frankfurter wären auch noch möglich gewesen – soweit die kulinarischen Gegebenheiten (Uff). Dennoch kann mein Mann auch für mich etwas besorgen. Na, könnt ihr’s erraten? Richtig: Mannerwafferl. UFF!

Wieder zuhause gibt es als verspätetes Mittagessen Spaghetti aglio e olio, dazu Salat. Ich bin wieder mit der Welt versöhnt.

Nachmittags nasche ich gemeinsam mit den Kindern einen Obstteller mit Äpfeln, Birnen, Bananen, Nüssen und Datteln.

Am Abend dann noch eine schnelle Rote Rüben-Kartoffel-Suppe, nach diesem Rezept – für mich gebe ich ein paar Schöpfer zur Seite, bevor ich zum Schluss noch mit Schlagobers verfeinere. Dazu würziges Knoblauchbrot.

Sonntag, 10. Jänner 2021

Morgens Kaffee mit Milch, vormittags ebenso.

Zeitig beginne ich zu kochen, denn heute will ich’s wieder wissen. Ich probiere ein veganes Gulaschrezept (mit großen Sojaschnetzeln), dazu Spätzle und Salat. Das Rezept bekommt ihr natürlich, denn das Gulasch ist richtig gut (und die Optik erst!) – nur an den Spätzle muss ich noch feilen, die sind von der Konsistenz her eher nicht mein Fall. Zum Nachtisch: Pochierte Birnen mit Schokosauce und Kakaonibs ♥.

Für den Nachmittagskaffee habe ich schon am Vormittag Apfelkuchen gebacken, der super gelungen ist – Rezept folgt! Ich dekoriere ihn mit … äh … Obersalternative-Tupfen!? Die Neugier hat mich nämlich getrieben und ein Exemplar eines Neuprodukts von Rama auf der Basis von Linsenprotein ist beim letzten Einkauf mit nach Hause gekommen. Es lässt sich gut aufschlagen und dressieren und schmeckt eigentlich ganz gut – von einem leichten Hülsenfrüchte-Geschmack und einer gewissen Leere im Vergleich zu normalem Schlagobers einmal abgesehen. Ich könnte mich sogar dazu durchringen, es öfter zu kaufen (beispielsweise für die Zubereitung einer Creme oder Mousse), wäre da nicht diese Zutatenliste: 14 Zutaten, 8 davon sind Zusatzstoffe bzw. Aromen. Das tut schon weh, vergleicht man es mit Schlagobers, das im Normalfall aus ein bis maximal zwei Zutaten besteht… Weils mir gerade einfällt: Wenn ihr an einer selbstgemachten Alternative für Obers interessiert seid, kann ich euch dieses Rezept empfehlen.

Punsch und ein paar Stücke frische Pomelo während eines kurzen Besuchs bei meiner kleinen Schwester.

Abends dann wird es so richtig deftig: Sauerteig-Brot, bestrichen mit Apfel-Zwiebel-Schmalz, dick Zwiebelringe drauf, Essiggurkerl und ein frischer Apfel dazu. Ehrlich, wer immer dieses Apfel-Zwiebel-Schmalz erfunden hat: Er war ein G-E-N-I-E. Wie gut kann sowas schmecken? Die Rezeptur gibt es ja schon ewig und kenne ich aus der klassischen Vollwertküche, aber selbst zubereitet habe ich es tatsächlich noch nie. Fazit: Absoluter Vegan-Liebling, das wird ein Standard-Rezept ♥. Ihr bekommt es natürlich!

In einer ruhigen Minute frage ich meinen Mann, ob er das Pflanzenobers im Kühlschrank probiert hat, das ich für ihn aufgehoben habe (er war am Nachmittag nicht daheim), worauf er meint: Ja sicher. Ich hab’s aufgegessen. Aber ich hab‘s unter ein Fruchtjoghurt gemischt. So war’s richtig gut.

Ich lass mich doch nicht pflanzen! 

Dieses Wortspiel finde ich ziemlich witzig.

Und hier kommt noch eins der versprochenen Rezepte (Tag 3), die Cashew-Kakao-Dattel-Kugeln, die unglaublich gut schmecken und ewig halten:


Cashew-Kakao-Dattel-Kugeln


Zutaten für 12 – 15 Kugeln, je nach Größe

90 g Cashewnüsse
100 g entkernte Datteln
10 g Kakaopulver

1. Die Cashewnüsse in den elektrischen Zerkleinerer geben und relativ fein mahlen.

2. Datteln und Kakaopulver zugeben und weiter zerkleinern, bis eine fein bröselige Masse entstanden ist (sie schaut tatsächlich bröselig aus und nicht so, als würde sie zusammenhalten, aber wenn sie geknetet wird, hält sie super!).

3. Aus dieser Masse Kugeln von gewünschter Größe formen, indem man die Masse portionsweise gut zusammendrückt und –knetet und zwischen den Handflächen zu Kugeln rollt. Hält die Masse nicht gut, noch einen kleinen Schluck Wasser zugeben.

4. Die Kugeln in einen gut schließenden Behälter geben und bei Raumtemperatur lagern.

15 Kommentare:

  1. Danke, dass Du deine Gedanken mit uns teilst! Hab einen schönen Jänner - alles Liebe, Eva

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  2. Alle Achtung, wie schaffst du das nur? Vieles klingt unheimlich köstlich, doch ich glaube nicht, dass ich ganz auf meine Butter und Sahne verzichten könnte.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Ja, das ist tatsächlich nicht so leicht - es ist auch schon eine innere Liste entstanden, worauf ich verzichten kann und worauf nicht. Aber, ganz ehrlich: Es ist alles eine Frage der Gewohnheit!
      Was mir weit mehr zu schaffen macht als der "Verzicht" auf bestimmte Lebensmittel (den ich gar nicht als Verzicht empfinde), ist die Notwendigkeit, sehr oft doppelt zu kochen ;-)
      Liebe Grüße!

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  3. es klingt sehr gut, was du so isst!!!
    Die vegane Butter hab ich auch einmal probiert, aber da esse ich lieber Brot ohne was drauf oder mit Apfel wie deine Oma, das mag ich auch!
    lg

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    1. Das finde ich schön :-)
      Interessanterweise stört mich die vegane Butter gar nicht, da fehlen mir andere Sachen weit mehr (Schlagobers und KÄSE) ...
      Alles Liebe!

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  4. Vielen, vielen Dank für das Tagebuch führen in dieser ernsthaft-witzigen Mischung (ob der Haltung deiner Familie) und für die Rezepte! Ich habe im Frühling Jonathan Safran Foers Buch "Das Klima sind wir" gelesen, worin er sehr plausibel ausführt, dass die Ernährungsweise einen größeren anteil am Klimawandel hat, als tw. angenommen und dass da Veränderung not tut! Hat mich sehr beschäftigt. Einer der wichtigsten Gedanken, die ich mitgenommen habe, war der Aufruf, die Veränderung der eigenen Gewohnheiten nicht zu beginnen, weil man nicht 100% schafft. Also z.B. besser ein Carnivorer beginnt damit 1x/Woche oder Tag auf Fleisch zu verzichten, als er sagt, kein Fleisch, das schaffe ich sowieso nie und ändert dann gar nichts. Also das Motto lautet: es geht nicht um Perfektion oder Absolutheit, sondern darum, sich auf den Weg zu machen! Ich empfinde Deine Beiträge als wirklcih hilfreich, sowohl bzgl. Reflexion, als auch ganz praktisch! Bitte halte durch und genieße die Milch im Kaffee! Herzliche Grüße, von Irmi E.

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    1. Genau darum geht es, liebe Irmi! Danke für deine Worte ... :-) Und auch dafür, dass du mich wieder auf Foers Buch aufmerksam gemacht hast - es liegt schon etwas länger - und ungelesen - in meinem Bücherregal. The time is now - habe vorgestern zu lesen begonnen!
      Alles Liebe!

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  5. PS: Ich meinte natürlich .... nicht deswegen NICHT zu beginnen, weil man nicht 100% schafft ... LG Irmi

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  6. Respekt für deinen kreativen Veganuar! Und für die Mühe, die du dir hier gemacht hast.
    Es gibt so viel Leid auf der Welt, man kann nur tun was man kann. Bio und vor Ort einkaufen ist ein Anfang...
    Ich habe übrigens bei einer Freundin den köstlichsten veganen kuchen gegessen, muss ich unbedingt nachbacken.

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    1. ... Und das Rezept teilst du dann hoffentlich mit uns :-)
      Liebe Grüße!!!

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  7. Voll cool, liebe Maria. Die Doku schau ich mir definitiv nicht an, der Mann zieht sich das immer rein - ich weiß, wie untragbar das Tierleid in größeren und großen Betrieben ist... ich kann das nicht auch noch sehen. Bei mir darf das Essen - selbst, wenn es so ist - nicht "vegan" heißen, da hab ich mal gaaanz schlechte Erfahrungen gemacht ;-) Aber wir essen mindestens zwei mal die Woche vegan, aber dann heißt es halt so, wie das Essen heißt ;-)

    Vegetarisch ist null Problem, wir essen einmal die Woche Fleisch, ab und zu Fisch, aber echte Butter und echte Milch und echte Eier, das möchte ich nicht ersetzen. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich das alles beim Klein-Bauern hole und wenn der das nicht hat, dann gibt es auch nichts aus der Packung.

    Mein Mann steht voll auf Butterbrot und Apfel und ich auf die Knofl-Kräuter-Salz-Paste von deinem Papa, von dem her wäre es suuuuuper, wenn du das Rezept dafür mal verbloggen könntest oder dein Papa macht einen Blog auf, das geht auch ;-)

    Viele liebe Grüße Uli

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    1. Danke liebe Uli :-)
      Schau mal hier:
      https://dasmaedelvomland.blogspot.com/2016/10/wurzige-worte.html
      Da hab ich schon mal was verbloggt, mein Papa gibt halt auch noch Kräuter rein - was halt da ist ;-) Aber das mit dem Blog werde ich ihm trotzdem mal vorschlagen, das könnte lustig werden!
      Ich finde es toll, was du machst und wie du deine Vorstellung einer guten Ernährung umsetzt - und dass es auch mal was nicht geben darf, wenn es gerade nicht verfügbar ist...
      Ganz liebe Grüße zu dir!

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  8. Super, danke für den Link, wird sofort gemacht. Soll er auf alle Fälle - die Domain papa-vom-maedel-vom-land.at ist eh noch frei ;-)

    Ich finde die Wertschätzung gegenüber Lebensmittel enorm wichtig und versuch eben so gut es geht, es den Kindern auch zu erklären. Insbesondere bei tierischen Produkten sollen sie wissen, dass eine Kuh oder eine Henne keine Maschine ist sondern ein Lebewesen. Viele liebe Grüße

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