Freitag, 22. Januar 2021

Veganuary – Tage 11 bis 17


Montag, 11. Jänner 2021


Es ist herrlich, nicht so früh aufstehen zu müssen … Kaffee mit Milch, dazu (weil Zeit ist) Mandeljoghurt mit selbst geröstetem Granola, das so gut schmeckt und duftet, dass ich mich darin wutzeln könnte (Rezept ganz unten)! Beim Mandeljoghurt fehlt mir wie beim Kokosjoghurt auch die Säure und die Vollmundigkeit, grundsätzlich aber finde ich es gut. Raus in den Schnee, Schlittenfahren! Dieser Winter ist so schön ♥

Zum Aufwärmen Milchkaffee, dann putze ich gemeinsam mit den Kindern den eiligst hergerichteten Naschteller (Äpfel, Bananen, Datteln) leer (unglaublich, wie schnell das geht zu viert!) und setze einen Germteig an.

Mittags ein Essen in Grün: Avocado-Limetten-Reis (gekochter Reis, vermischt mit einer zerdrückten reifen Avocado, abgeschmeckt mit Limettensaft, Salz und Pfeffer), dazu grüner Salat. Hier muss man sich beim Würzen ordentlich ins Zeug legen, denn sonst schmeckt der Reis recht schnell recht fad.

Zum Nachmittagskaffee zwei Stücke Mohnstriezel nach einem Rezept von Surdham Göb / Katha, wiederum leicht abgeändert. Der Striezel hat mich schon vor 6 Jahren angelacht – na, dauert ja gar nicht so lange bei mir, bis ich was umsetze, oder? Jetzt könnt ihr euch ungefähr ausrechnen, wann ihr das Rezept dafür bekommt, hihi.

Abends zur Jause rühre ich mir ein Aromaöl aus Olivenöl, Knoblauchpaste (Salz, Knoblauch, Kräuter), Zitronensaft und Pfeffer zusammen und träufle es über Tomatenscheiben (aus dem Biokistl, solo schmecken sie, wie zu erwarten war, nach nicht sehr viel). Darüber streue ich etwas Kresse, dazu Brot. So gut … Wie muss das erst im Sommer schmecken?

Das Minimädel fragt, wie lange der Jänner noch dauert.

Dienstag, 12. Jänner 2021

Schokolade zum Frühstück? Nach sicher – zwei Milchkaffee und zwei Stückchen Bitterschokolade.

Vormittags richte ich mir wieder Mandeljoghurt mit Granola her – und esse zu viel, weil‘s so gut ist.

Mittags habe ich noch fast keinen Hunger – und teile meine Avocado-Sushi-Balls mit allen, die kosten möchten. Diese Balls sind die Lösung für Sushi-Dummies wie mich, die es nicht schaffen, ordentliche Maki zu rollen: Einfach ein Stück Avocado einpacken, fertig (Rezept folgt!). Dazu gibt es Sojasauce zum Dippen.

Am Nachmittag eine Banane, eine Birne und da sind noch ein paar vegane / doch nicht vegane Gummieinhörner (siehe Tag 7) – das Überzugsmittel Bienenwachs nehme ich auf meine Ausnahmen-Liste.

Als ich abends nach Hause komme, hat mein Mann bereits Suppe gekocht: Zucchini-Kartoffel-Suppe, für mich ohne, für ihn und die Kinder mit Schlagobers. Dazu knusprige Brotwürfel. Da kann ich nicht meckern!

Mittwoch, 13. Jänner 2021

Die Sache mit dem Kaffee lässt mich nicht los. Es ärgert mich, dass ich ihn nicht ohne Milch trinken kann. Also ein neuer Anlauf: Ich mache es wie meine Arbeitskollegin, die statt der Milch einen Schluck Wasser zum Kaffee gibt. Warum?, werdet ihr euch fragen. Ganz genau weiß ich es auch nicht. Aber: Interessanterweise ist es auf eine sehr rätselhafte Art und Weise ok.

Zum Vormittagskaffee (wieder mit Milch, ach herrje …) esse ich die Jause vom Käferlein: Apfelstücke, Haselnüsse, Cashewkerne, Datteln und ein paar gefriergetrocknete Himbeeren. Ich habe nämlich zu spät gecheckt, dass er heute im Kindergarten keine Verpflegung von zu Hause braucht, weil es dort eine gemeinsam zubereitete Glücksjause gibt. Wie süß ist das? Und warum befrage ich immer erst dann den Familienkalender, ob eh alle drei eine Jause brauchen, nachdem ich die Jause für alle drei hergerichtet hab???

Mittags Seelenfutter: Kartoffelwedges mit Kardamom-Mayonnaise und Limettensalz. Die Idee dazu habe ich bei Ottolenghi entdeckt und das schmeckt wirklich richtig, richtig gut. Zu den Wedges brauch ich eh nicht wirklich was erklären, ich schäle große Kartoffeln, schneide sie in Wedges oder dicke Stifte, lege sie auf ein Blech, vermische sie mit Olivenöl und Salz und backe sie im Ofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 – 40 Minuten goldbraun. Ich wende sie zwischendurch nicht, aber ihr könnt das natürlich machen. Zum Dippen vermische ich vegane Mayonnaise (bei der ich kaum einen Unterschied zur herkömmlichen Variante schmecke) mit etwas gemahlenem Kardamom, zum Würzen der Kartoffeln am Teller vermische ich Limettenschale mit Salz. Hach …

Am Nachmittag nehme ich an einer Online-Sensorikschulung zum Thema Kakao teil und bin überrascht, wie unterschiedlich Kakao schmecken kann (je nach Terroir, genau wie bei Kaffee oder Wein, erstaunlich!). Vegan sind die Proben allerdings nicht … Dafür danach ein halber Apfel.

Abends entdecke ich zufällig ein Glas Bruschetta aus gerettenen Tomaten (Kennt ihr die Initiative Unverschwendet? Sehr cool, was die machen …) in meinem Küchenkastl, das ich dann nochmal gerettet hab - vor dem Vergessen nämlich und mit viel Genuss: auf Weißbrotscheiben gestrichen und im Ofen knusprig überbacken, dazu Fenchel-Chicoree-Salat und Oliven. So wow!

Im Hauptabendprogramm läuft die Dok1-Reportage zum Thema Tiertransporte, von der ich euch bereits erzählt habe. Danach weiß ich (und ich fühle es auch): Es ist gut, was ich da mache. Ein Glas Wein und eine Packung Wafferl müssen noch sein.


Donnerstag, 14. Jänner 2021


Morgenkaffee mit klitzekleinwenig Milch. Ich lese die Nachricht von Friederike – sie schreibt, man gewöhne sich binnen weniger Tage daran, Kaffee schwarz zu trinken. Das stärkt mir den Rücken – und ich trinke meinen zweiten Kaffee am Vormittag schwarz mit einem Schluck Wasser. Plötzlich schmeckt es. Glaube kann Berge versetzen!

Vormittags eine Banane und ein paar Energiekugeln (das Rezept findet ihr hier).

Zum Mittagessen habe ich mir einen Fenchel-Orangen-Salat mit roter Zwiebel ins Büro mitgebracht. Ich vermische es mit dem Dressing und bröckle Cashew-Feta drüber. Ziemlich richtig gut, das Zeugs, wir werden wohl ziemlich beste Freunde.

Nachmittags Kaffee schwarz – schmeckt immer noch.

Am Abend werde ich von meinem Mann mit einem warmen Rotkrautsalat mit Apfelstückchen und Walnüssen überrascht – extra für mich! Danke du lieber … Während ich ihn genieße, denke ich darüber nach, wie unterschiedlich die Akzeptanz meines Mannes hinsichtlich des Veganuary doch ist – sie hängt zum großen Teil von seiner eigenen, grundsätzlichen Stimmung ab. Und die ist heute bestens, was ich auch an seinem Telefonat mit meinem Vater und meinem Bruder erkenne: Beide erkundigen sich bei ihm, ob er mir denn nichts Ordentliches zu essen geben könne, so schlecht sehe ich schon aus, ach diese vegane Ernährung … Ich knie nieder vor Lachen – vor allem angesichts der Tatsache, dass ich 1 kg mehr (!) auf der Waage habe, seit ich vegan esse (warum!?)!

Freitag, 15. Jänner 2021

Morgens Kaffee schwarz, dann noch einer.

Vormittags Kokosjoghurt mit Granola, dazu eine Birne.

Mittags mache ich es mir heute leicht: Es gibt Convenience Food! Ein Bio-Kichererbseneintopf mit Kokosmilch ist bei meinem letzten Einkauf mitgekommen und obwohl Süßkartoffeln (eigentlich wääh) enthalten sind, schmeckt der Eintopf erstaunlich gut. Dazu gibt es Brot. LeserInnenservice: Selbstgemacht ist es natürlich noch besser, hier geht’s zum Rezept.

Am Nachmittag schwarzer Kaffee, ein Apfel, ein paar Energiekugeln (und da rollen immer noch welche rum!).

Nach der Arbeit schaue ich noch kurz in einem großen Supermarkt vorbei, der ein riesiges Sortiment führt. Ich bin neugierig, was es da so alles gibt für Veganer wie mich. Als ich vorm Kühlregal stehe, kann ich es kaum glauben – ein eigenes Vegan-Abteil, sicher drei Meter breit, voll mit Käse- und Wurst-Ersatz, Aufstrichen, Fertiggerichten … arg! (Nur die Hermann-Produkte, die ich sehr gerne mag – sie sind nicht vegan, liegen aber trotzdem dort, tsss). Ich nehme einiges mit (vor allem Käseersatzprodukte interessieren mich) und bin gespannt.

Abends dann aber doch mein momentanes Lieblingsabendbrot: Brot mit Apfel-Zwiebel-Schmalz, Zwiebelringen, Essiggurkerln, Paprika.


Samstag, 16. Jänner 2021

Morgens Kaffee schwarz, dann gleich eine Runde mit der ganzen Familie durch unser Winterwonderland. Es ist gerade so unglaublich schön draußen! Nach dem Spaziergang knabbere ich an Apfelstücken und Karottenstäbchen wie ein oller Schneehase.

Zu Mittag koche ich heute etwas, das alle essen können und allen schmecken dürfte: Nudelsuppe mit Karotten, danach Grießschnitten mit Kirschenkompott. Ein voller Erfolg! Es macht schon sehr glücklich und zufrieden, wenn die Kinder ordentlich reinhauen… ♥
Für die Grießschnitten koche ich 500 ml Hafermilch mit 1 Stich veganer Butter, 1 Prise Salz, 1 EL Zucker, 1 EL Vanillezucker und der abgeriebenen Schale von ½ Zitrone auf und rühre dann 180 g Grieß ein. Unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Grießmasse eingedickt ist. Die streiche ich dann etwa 1 cm dick auf ein nasses Brett und lasse sie abkühlen. Danach in Stücke schneiden, in Semmelbröseln wenden und in Öl auf beiden Seiten goldbraun und knusprig braten. Mit Staubzucker und Zimt bestreuen – fertig. Gibt es wieder!

Nachmittags nasche ich Kokosjoghurt mit Ribiselmarmelade vermischt und mit Granola bestreut. So gut … Dazu ein Apfel. An der unterschwellig spürbaren Wehrhaftigkeit und subtilen Bockigkeit meines Mannes erkenne ich, dass ihm meine Extrawurst heute gar nicht passt.

Fürs Abendessen habe ich heute bereits am Nachmittag frische Weckerl gebacken – superhübsche und köstliche Brennnesselblätter mit Vollkornanteil und Brennnesselsamen (Rezept kommt natürlich asap). Dazu gibt es Schnittlauch-Frischkäse aus dem Supermarkt, Gurkenscheiben, Paprikastücke und grünen Salat. Der Frischkäse (also eigentlich: die Frischecreme) wird auf der Basis von Soja hergestellt, was man zwar nicht wirklich herausschmeckt, aber ganz insgesamt fehlt dem Produkt etwas. Ich tippe auf: Säure. Und auch die Konsistenz haut mich nicht um, sie ist mir irgendwie zu pappig.

Während wir essen, beginnt mein Mann eine Grundsatzdiskussion (ich hab’s geahnt). Ich merke, wie mir das Gespräch schnell zu viel wird, wie ich auf Konfrontation gehe und innerlich sehr wütend werde. Viele Vorwürfe Veganern gegenüber fallen (Für dein Soja wird Regenwald umgeholzt! Dir sind Tiere wichtiger als Menschen! …) - alles alte Hüte, trotzdem weiß ich nicht, wie ich ihnen gelassen und souverän begegnen kann. Mein Mann schließt mit: Ich lasse mich von dir sicher nicht bekehren! Als ob ich das jemals gewollt hätte, hä? … Ach, es ist alles nicht so leicht. #holymoly

Ich gehe mit dem Hund raus, lasse Dampf ab, stapfe besonders kraftvoll durch den Schnee. Das hilft ungemein.

Sonntag, 17. Jänner 2021

Morgens Kaffee schwarz, dann raus mit Chi an die frische Luft. Ich denke über das Wort Nutztier nach – ganz eng definiert ist ja eigentlich auch mein Hund ein Nutztier. Ich habe ihn gekauft, um dem Sport nachgehen zu können, den ich mir ausgesucht habe: Agility. Er dient also einem Zweck und für diesen Zweck nutze ich ihn. Okay, Chi scheint nichts dagegen zu haben, ganz im Gegenteil: Nie ist ihm die Freude so sehr ins Gesicht geschrieben, wie wenn er ein Trainingsgerät sieht. Aber wie sieht es dann mit unserem Pferd Phoenix aus? Fand er es immer so toll, wenn ich ihn zum Reiten nutzte? Puh, schwierige Fragen sind das…

Zu Mittag: Mühlviertel goes vegan, aber wie! Leinölerdäpfel lassen sich ganz einfach vegan zubereiten, einfach indem man die Kuhmilch durch Hafermilch ersetzt. Schmeckt so grandios! Das Minimädel hätte viel lieber mein Teller leer gegessen als ihr Geschnetzeltes, aber da kenn ich nix, Futterneid kann ich gut. Zu den Erdäpfeln gab es grünen Salat.
Die Leinölerdäpfel hab ich schon einmal zubereitet – schaut hier! Die vegane Variante folgt.

Nachmittags Kurzbesuch bei meiner Schwester – die liebe hat extra für mich einen veganen Becherkuchen gebacken ♥ Dafür hat sie bei ihrem gewohnten Becherkuchenrezept jedes Ei durch 60 g zerdrückte Banane und den Sauerrahm durch Hafermilch ersetzt. Oh, so good… Dazu gibt es Tee.

Zum Abendbrot ein Brennnesselblatt, dazu vegane Butter und Mandel-Oliven. Danach eine Orange (die schmecken jetzt schon richtig gut!) und eine Birne.

Angeregt durch ein Mail von meiner lieben Blogleserin Bea ziehe ich eine Zwischenbilanz: Was fehlt mir so sehr, dass ich es nicht hergeben wollte? Und worauf könnte ich verzichten? Aus heutiger Sicht sieht es so aus (Liste unvollständig):

NICHT HERGEBEN WOLLEN:
* Käse aller Art, auch Heringskäse
* Schlagobers
* Sauerrahm

VERZICHTEN KÖNNEN:
* Milch (Pflanzenmilch schmeckt mir)
* Joghurt (es gibt durchaus Alternativen)
* Fleisch & Wurst (braucht kein Mensch)
* Eier (aber ich habe eine derart geniale Quelle, dass ich nicht verzichten muss)
* Butter (tatsächlich kann ich geschmacklich mit der veganen Variante gut leben – aber die Zutatenliste ist halt schon krass …)


Nuss-Ahorn-Granola

Granola aka Knuspermüsli schmeckt einfach so herrlich! Und es ist ganz hervorragend dafür geeignet, Nuss-, Samen- und Trockenfrüchtereste in etwas Sinnvolles und Köstliches zu verwandeln. Ihr könnt die Nüsse und Samen ganz nach eurem Lagerstand und natürlich eurem Geschmack abwandeln.
Achtet darauf, dass das Granola vollständig abgekühlt ist, bevor ihr es in eure Vorratsbehälter füllt. Gut verschlossen hält es dann mehrere Wochen.


Zutaten für etwa 1 kg

90 g Kokosöl
160 ml Ahornsirup
abgeriebene Schale von 1 Orange
1 Spritzer Orangensaft
2 TL Zimt
Mark von 1 Vanilleschote
200 g feine Haferflocken
200 g grobe Haferflocken
70 g Sonnenblumenkerne
50 g Kürbiskerne
40 g grob gehackte Mandeln
40 g Walnüsse
60 g Kokoschips
100 g Rosinen

1. Das Backrohr auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein großes Blech mit Backpapier auslegen.

2. Kokosöl und Ahornsirup in einen kleinen Topf geben und vorsichtig erwärmen, bis das Kokosöl geschmolzen ist.

3. Orangenschale und –saft sowie Zimt und das Mark einer Vanilleschote dazugeben und verrühren.

4. Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mandeln und Walnüsse in einer großen Schüssel vermischen, die Kokosöl-Ahornsirup-Mischung darüber leeren und durchrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist.

5. Die Mischung auf das vorbereitete Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Ins vorgeheizte Backrohr geben und insgesamt etwa 45 Minuten backen, dabei immer wieder mal umrühren. In den letzten 10 Minuten die Kokoschips dazugeben und druntermischen.

6. Wenn das Granola gleichmäßig gebräunt ist, aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen, damit hin und wieder durchmischen.

7. Sobald es auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, die Rosinen untermischen. Fertig!

Nach einem Rezept von Ella Woodward.

8 Kommentare:

  1. Liebe Maria,
    jep: Käse und Eier sind auch meine Achillesfersen, wenn's um konsequenten Veganismus geht. Und: Ich merke tatsächlich, wenn ich über längere Zeit gar kein Fleisch hatte: Obwohl ich regelmäßig Extra-Eisen zu mir nehme, ist der Unterschied in der Resorption von tierischer/nicht-tierischer Quelle merklich. Aber ich denke, so lange Konsumentscheidungen reflektiert und bewusst gefällt werden, sind auch gelegentliche Ausflüge ins Allesfresserdasein drin. Ich bin gespannt, wie Dein Fazit dieses Monats lauten wird!
    Herzlich: Charlotte

    PS: Oah, feierabendliche Grundsatzdiskussionen – fies!

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    1. Echt, du merkst das? Woran? Müdigkeit?
      Natürlich, genauso sehe ich das auch, Charlotte ... :-) Und auf mein Fazit bin ich selbst gespannt :-)
      Alles Liebe!

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    2. Genau: Mehr Müdigkeit, Kreislauf – und Jieper auf Fleisch...��‍♀️ Mag freilich auch Einbildung sein...

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  2. Liebe Maria,
    Ich bin eine von den vielen, die sich Gedanken zu Ernährung machen. Ich esse wenig Fleisch und Zucker und möglichst regional. Du hast Dok1 zu Tiertransporten gesehen. Wenn du auch das zu Superfoods gesehen hättest, wäre dieser Blogartikel vielleicht ohne Avocado und Kokosöl?
    Lebensmittel aus der Region sind eines von vielen Themen, über die man viel diskutieren kann. Ich erlaube mir zb Bananen und Zitrusfrüchte, aber viele der jetzt neuen und modernen sog. Superfoods meide ich. Die Lösung gibt es wahrscheinlich nicht, jede/r muss für sich selbst entscheiden, was gekauft und gegessen wird.
    Ich finde dein Experiment sehr interessant und werde es weiter verfolgen �� und voraussichtlich auch manche Rezepte ausprobieren.
    Alles Gute weiterhin,
    Silvia

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    1. Liebe Silvia,
      danke für deine Zeilen.
      Dok1 zu Superfoods habe ich natürlich auch gesehen und fand mich direkt zeit-zurück-versetzt in meine Studienzeit - genau da, am Interviewort, saß ich nämlich sehr oft, das ist der Hörsaal im Pharmaziezentrum. Dr. König war damals noch Tutor am Institut für Ernährungswissenschaften und hat mich durch meine ganze Studienzeit begleitet :-)
      Während der Sendung wurde mir bewusst, dass man es eigentlich, wenn man genau hinschaut, nicht richtig machen kann. Es ist, wie du auch schreibst: DIE Lösung gibt es nicht. Jeder muss seine eigenen Prioritäten dort setzen, wo sie für einen selbst hingehören.
      Weil ich Avocados liebe, esse ich sie, auch wenn es ungeheuerlich ist, welche Ressourcen drauf gehen, um sie zu produzieren. Aber weil wir hier von etwa 2 Stück im Monat sprechen, halte ich es für vertretbar. Wieviele Ressourcen gehen drauf, um Fleisch zu produzieren? Weit mehr denke ich ... Wenn man über diese ganze große Sache, über unsere Ernährung, nachdenkt, weiß man gar nicht mehr, wo man beginnen soll - und wo man aufhören darf. Es ist extrem komplex und das macht alles ziemlich schwierig.
      Danke, dass du hier mitliest, liebe Silvia, alles Liebe!

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  3. Ich mag deine Homestories und achte jetzt auch mehr auf meine Ernährung, also danke, liebe Maria! Ich hab zu Hause aber den Vorteil, dass mein Mann dankbar alles isst, was ich auf den Tisch stelle :-))

    Seit vorigem Jahr beschäftige ich mich ja mit Anthony William und seiner Philosophie und vermeide wenn´s geht Weizen, Schweinefleisch, Eier, Kuhmilch, zu viel weißer Zucker etc...
    Es geht nicht darum fehlerfrei zu sein (wir sind ja alle Menschen) und um DIE Lösung, aber die Richtung im Auge zu behalten. Ich finde, du bist supergut unterwegs!!

    Beim Fleischkonsum geht es auch nicht "nur" um das schreckliche Tierleid, sondern um Flächenbedarf, Emissionen, Treibhausgase etc., es gibt da übrigens eine interessante Studie der Boku Wien (https://boku.ac.at/universitaetsleitung/rektorat/stabsstellen/oeffentlichkeitsarbeit/themen/presseaussendungen/presseaussendungen-2020/17122020-grosses-einsparpotential-durch-ernaehrung-fuer-den-klimawandel)

    lg

    Übrigens, der Nachteil ?? am Kaffeetrinken pur ist, dass es guter !! Kaffee sein muss, denn ein Übertünchen mit Milch oder Zucker fällt weg ;-))


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    1. Ach Friederike, Worte wie deine tun so gut, sie bringen mich vorwärts, DANKE!
      Danke auch für den Link, die Studie führ ich mir gleich mal zu Gemüte - und JA, das muss dann guter Kaffee sein, sehr guter :-) Da hab ich ein Glück, sowohl daheim als auch in der Arbeit!
      Alles Liebe!!!

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Über Kommentare freue ich mich immer. Herzlichen Dank dafür!
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