Während sich das Minimädel mit ihren Freundinnen für eine Halloween-Party fertig macht und die beiden Jungs (schon ganz alleine!) mit einer Tasche am Arm und einem hoffentlich nicht zu frechen Spruch auf den Lippen um die Häuser ziehen, bleibt mir kurz Zeit, euch ein Rezept für klassische Allerheiligenstriezel (mit Dampfl und Rosinen!) aufzuschreiben und gleichzeitig natürlich auch ans Herz zu legen.
Diese Striezel zeige ich euch aus zwei Gründen: Erstens habe ich sie bereits im Jahr 2023 für meine Patenkinder gebacken und seither keine Zeit gefunden, sie zu posten (weshalb es allerhöchste Zeit wird) und zweitens, weil ich euch das heurige Allerheiligengebäck gar nicht zeigen kann, weil es mir, ähem, nicht glgn ist. Was? Äh, hüstel, nicht gelngn. OKAY, es ist mir nicht gelungen!
Der Plan war, heuer mal besonders cool zu sein und was ganz anderes zu backen, nämlich Pan de muerto, das mexikanische Brot der Toten. Dafür habe ich mich verleiten lassen und ein Rezept gewählt, das mit Das beste … beginnt (ich weiß, man sollte das nicht tun, aber die Rezeptautorin ist sogar Mexikanerin!). Naja, was soll ich sagen: Ich kam überhaupt nicht damit zurecht. Aus dem Brot der Toten wurde ein sitzengebliebenes, zerlaufenes Fladenbrot der Untoten, sehr gruselig und absolut unherzeigbar. Seufz!
Dieser klassische Allerheiligenstriezel mit Dampfl und Rosinen ist ein Liebling! Der Teig lässt sich wunderbar verarbeiten und die Zöpfe werden aus jeweils 6 Strängen geflochten. Sie gehen schön hoch auf beim Backen!
Zutaten für 4 Striezel
Für den Teig
1,2 kg Mehl
600 ml Milch
120 g Zucker
120 g geschmolzene Butter
1 Ei
2 Dotter
1 Würfel frische Hefe (oder 2 Packungen Trockengerm)
1 TL Salz
1 EL Vanillezucker
100 g Rosinen
2 EL Rum
Außerdem
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker zum Bestreuen
1. Zunächst Rosinen mit Rum vermischen und beiseitestellen.
2. Milch, Zucker und Mehl abwiegen und bereitstellen.
3. Für das Dampfl 100 ml von der Milch abnehmen und leicht erwärmen. In die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die frische Hefe einbröckeln und darin auflösen. 1 EL vom Zucker und 2 EL vom Mehl abnehmen und untermischen. Einen weiteren Esslöffel Mehl darüber stäuben. Mit einem Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur 20 – 30 Minuten gehen lassen.
4. Nach dieser Zeit sollten sich ein paar Risse an der Oberfläche des Dampfls gebildet haben. Nun die restlichen Zutaten bis auf die Rosinen (restliches Mehl, restlichen Zucker, restliche Milch, geschmolzene Butter, Ei und Dotter sowie Salz und Vanillezucker) in die Rührschüssel geben und alles auf niedriger bis mittlerer Stufe etwa 5 – 10 Minuten lang zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten.
5. Abdecken und wiederum bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (etwa 45 Minuten).
6. Den Teig auf die nur ganz leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, einmal durchkneten, wieder zurück in die Schüssel geben, abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
7. Aus dem Teig habe ich vier 6-Strang-Zöpfe geflochten. Es werden also 24 Stränge benötigt. Am besten ist es, die gesamte Teigmenge abzuwiegen, diese durch 24 zu dividieren und dann die jeweils benötigte Teigmenge pro Strang auszuwiegen. So werden die Zöpfe schön gleichmäßig!
8. Alle 24 Teigstücke rund schleifen und unter einem Küchentuch auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten entspannen lassen.
9. Nun die ersten 6 Teigstücke geduldig und in mehreren Durchgängen sowie ohne Mehl zu Strängen ausrollen. Ich habe dieses Mal 6-Strang-Zöpfe ohne Fenster geflochten. Im Internet gibt es dazu jede Menge Videoanleitungen, zum Beispiel diese hier vom Backprofi Ofner.
10. Den fertig geflochtenen Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und falls nötig noch ein wenig in Form bringen. Abdecken und einen weiteren Zopf flechten. Auf ein Blech passen zwei Zöpfe. Die fertig geflochtenen Zöpfe etwa 20 Minuten gehen lassen.
11. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
12. Aus den restlichen Teigstücken zwei weitere Striezel flechten und diese auf ein zweites mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
13. Sobald die ersten zwei Striezel fertig gegangen sind, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten goldbraun backen.
14. Striezel Nummer 3 und 4 werden danach gebacken.
15. Die Striezel auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Nach einem Rezept von Claudia (@topfen.nockerl). In ihrem Reel zeigt sie auch schön, wie das Flechten geht!
Diese Striezel zeige ich euch aus zwei Gründen: Erstens habe ich sie bereits im Jahr 2023 für meine Patenkinder gebacken und seither keine Zeit gefunden, sie zu posten (weshalb es allerhöchste Zeit wird) und zweitens, weil ich euch das heurige Allerheiligengebäck gar nicht zeigen kann, weil es mir, ähem, nicht glgn ist. Was? Äh, hüstel, nicht gelngn. OKAY, es ist mir nicht gelungen!
Der Plan war, heuer mal besonders cool zu sein und was ganz anderes zu backen, nämlich Pan de muerto, das mexikanische Brot der Toten. Dafür habe ich mich verleiten lassen und ein Rezept gewählt, das mit Das beste … beginnt (ich weiß, man sollte das nicht tun, aber die Rezeptautorin ist sogar Mexikanerin!). Naja, was soll ich sagen: Ich kam überhaupt nicht damit zurecht. Aus dem Brot der Toten wurde ein sitzengebliebenes, zerlaufenes Fladenbrot der Untoten, sehr gruselig und absolut unherzeigbar. Seufz!
Ganz klassischer Allerheiligenstriezel mit Dampfl und Rosinen
Dieser klassische Allerheiligenstriezel mit Dampfl und Rosinen ist ein Liebling! Der Teig lässt sich wunderbar verarbeiten und die Zöpfe werden aus jeweils 6 Strängen geflochten. Sie gehen schön hoch auf beim Backen!
Zutaten für 4 Striezel
Für den Teig
1,2 kg Mehl
600 ml Milch
120 g Zucker
120 g geschmolzene Butter
1 Ei
2 Dotter
1 Würfel frische Hefe (oder 2 Packungen Trockengerm)
1 TL Salz
1 EL Vanillezucker
100 g Rosinen
2 EL Rum
Außerdem
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker zum Bestreuen
1. Zunächst Rosinen mit Rum vermischen und beiseitestellen.
2. Milch, Zucker und Mehl abwiegen und bereitstellen.
3. Für das Dampfl 100 ml von der Milch abnehmen und leicht erwärmen. In die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die frische Hefe einbröckeln und darin auflösen. 1 EL vom Zucker und 2 EL vom Mehl abnehmen und untermischen. Einen weiteren Esslöffel Mehl darüber stäuben. Mit einem Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur 20 – 30 Minuten gehen lassen.
4. Nach dieser Zeit sollten sich ein paar Risse an der Oberfläche des Dampfls gebildet haben. Nun die restlichen Zutaten bis auf die Rosinen (restliches Mehl, restlichen Zucker, restliche Milch, geschmolzene Butter, Ei und Dotter sowie Salz und Vanillezucker) in die Rührschüssel geben und alles auf niedriger bis mittlerer Stufe etwa 5 – 10 Minuten lang zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten.
5. Abdecken und wiederum bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (etwa 45 Minuten).
6. Den Teig auf die nur ganz leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, einmal durchkneten, wieder zurück in die Schüssel geben, abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
7. Aus dem Teig habe ich vier 6-Strang-Zöpfe geflochten. Es werden also 24 Stränge benötigt. Am besten ist es, die gesamte Teigmenge abzuwiegen, diese durch 24 zu dividieren und dann die jeweils benötigte Teigmenge pro Strang auszuwiegen. So werden die Zöpfe schön gleichmäßig!
8. Alle 24 Teigstücke rund schleifen und unter einem Küchentuch auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten entspannen lassen.
9. Nun die ersten 6 Teigstücke geduldig und in mehreren Durchgängen sowie ohne Mehl zu Strängen ausrollen. Ich habe dieses Mal 6-Strang-Zöpfe ohne Fenster geflochten. Im Internet gibt es dazu jede Menge Videoanleitungen, zum Beispiel diese hier vom Backprofi Ofner.
10. Den fertig geflochtenen Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und falls nötig noch ein wenig in Form bringen. Abdecken und einen weiteren Zopf flechten. Auf ein Blech passen zwei Zöpfe. Die fertig geflochtenen Zöpfe etwa 20 Minuten gehen lassen.
11. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
12. Aus den restlichen Teigstücken zwei weitere Striezel flechten und diese auf ein zweites mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
13. Sobald die ersten zwei Striezel fertig gegangen sind, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten goldbraun backen.
14. Striezel Nummer 3 und 4 werden danach gebacken.
15. Die Striezel auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Tipps & Infos
- Statt einem Würfel frischer Hefe können zwei Packungen Trockengerm verwendet werden.
- Dieser Teig ist sehr geschmeidig und lässt sich super verarbeiten.
- Aber Achtung: Er ist sehr aktiv und geht sehr schnell (vielleicht war es auch einfach in meiner Küche sehr warm?), weshalb sich zügiges Arbeiten und Flechten empfiehlt.
- Für das Ausrollen ist kein Mehl notwendig, der Teig klebt nicht beim Verarbeiten.
- Da die Vorlieben meiner Patenkinder etwas variieren, habe ich zwei Striezel mit und zwei Striezel ohne Rosinen gemacht. Wenn ihr das auch so umsetzen wollt: Verwendet nur die Hälfte der Rosinen und des Rums. Entnehmt nach dem Kneten die Hälfte des Germteigs aus der Rührschüssel und knetet die Rosinen nur unter den verbleibenden Teig. Die weitere Verarbeitung bleibt gleich.
Nach einem Rezept von Claudia (@topfen.nockerl). In ihrem Reel zeigt sie auch schön, wie das Flechten geht!
Einen besinnlichen Allerheiligentag wünsche ich euch!
Maria
















Haha, was bin ich erleichtert, dass dir auch einmal etwas sitzen bleibt... 😉
AntwortenLöschenDafür sind die Striezel umso schöner!
Lg
Mah, Friederike, du müsstest die sehen ... ein Grauen! 😅 Vielleicht mache ich morgen noch ein Foto davon 😆 Alles Liebe zu dir! Maria
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