Ein kleiner Rückblick, wie mein Oktober so war aus sensorischer Sicht – und ein Gericht, das besonders gut zu diesem Monat gepasst hat: Mehr ist es heute nicht. Vielleicht habt ihr ja Freude daran – und möglicherweise wird sogar eine Serie daraus.
Geschmeckt: Den ersten Lebkuchen (natürlich von meinem Papa gebacken) und die vermutlich letzte Brennnesselsuppe (nach diesem Rezept) des Jahres.
Gehört: Das Gedicht Drachensteigen von Ulla Meyer-Gohr aus dem Mund meines 9-jährigen – ich liebe es, wenn er für die Schule Gedichte auswendig lernen muss. Es erinnert mich an meine alte Liebe zur Lyrik und wie schön und kraftvoll Worte sein können.
Gerochen: Zimt auf warmen Äpfeln – die habe ich in letzter Zeit sehr oft auf dem Porridge des Minimädels für die Schule angerichtet.
Gesehen: Kopfsteinpflaster, alte Kirchen, spektakuläre Türme und ebensolche Ausblicke: Ganz besondere Eindrücke durfte ich von einem Wochenende in der wunderschönen Stadt Znaim in Tschechien mitnehmen.
Gefühlt: Viel Wärme und Sonne auf meiner Haut – das Wetter im Oktober war einfach so schön.
Und weil es so gut passt, schicke ich das Rezept gleich noch rüber zu zorras Kochtopf, in dem Simone von Zimtkringel gerade das Blogevent Happy Food ausrichtet. Ich finde, bei der Farbe dieser Pizza kommt die gute Laune ganz von selbst … Ganz liebe Grüße an euch zwei!
Eine herbstlich angehauchte Pizza mit gelben Fleischtomaten, Kürbis, verschiedenen Käsesorten und Kürbiskernen. Ich fand sie außergewöhnlich gut! Besonders die Sauce aus den gelben Paradeisern hat es mir angetan mit ihrer feinen Süße.
Zutaten für etwa 5 Pizzen
Für den Teig
750 g Pizzamehl
1 Packung Trockengerm
45 g Olivenöl
450 ml lauwarmes Wasser
15 g Salz
Für die gelbe Tomatensauce
3 große, gelbe Fleischtomaten
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Kräuter nach Geschmack (Basilikum, Oregano, Thymian)
abgeriebene Schale von ½ Zitrone
Salz
Für den Belag
200 g Pizzakäse
½ Hokkaidokürbis
1 Packung Österkron (150 g) oder anderer Blauschimmelkäse
2 Packungen Mozzarella Minis
2 – 3 EL Kürbiskerne
Außerdem
Pfeffer aus der Mühle
frisches Basilikum und, falls vorhanden, Kürbisblüten zum Dekorieren
1. Für den Pizzateig alle Teigzutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine einwiegen und auf langsamer bis mittlerer Stufe etwa 10 Minuten mit dem Knethaken zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
2. Währenddessen für die Tomatensauce die Tomaten kurz in heißem Wasser blanchieren und dann die Haut abziehen. Würfelig schneiden und samt Saft beiseitestellen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in Olivenöl hell anschwitzen, dann die Tomatenwürfel zugeben und aufkochen lassen. Kräuter beigeben, die Hitze reduzieren und die Sauce einige Zeit einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Von der Hitze nehmen und mit Zitronenschale und Salz abschmecken.
3. Für den Belag den Kürbis in Spalten schneiden und die Spalten dann in dünne Scheiben hobeln. Mozzarella Minis aus der Lake nehmen, gut abtropfen lassen und halbieren. Beides mit Pizzakäse, Österkron und Kürbiskernen zum Belegen bereitstellen.
4. Das Backrohr auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einige Bleche mit Backpapier auslegen.
5. Den Pizzateig aus der Schüssel nehmen und kurz durchkneten. In 5 Teile teilen und jedes Teigstück zu einer Kugel schleifen. Abdecken und 10 Minuten entspannen lassen.
6. Eine Teigkugel nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche geduldig zu einer kreisrunden Scheibe auseinanderziehen und – drücken. Wenn es schneller gehen soll, funktioniert natürlich auch ein Nudelholz. Den Pizzateig auf eines der vorbereiteten Bleche legen. Etwas Tomatensauce darauf verstreichen und mit etwas Pizzakäse bestreuen. Hokkaidokürbis darauf verteilen, Österkron darüber krümeln und die Pizza noch mit Mozzarella belegen und mit Kürbiskernen bestreuen.
7. Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten goldbraun backen. Währenddessen die nächste Pizza fertigmachen.
8. Die fertige Pizza mit etwas Pfeffer aus der Mühle bestreuen und mit Basilikumblättern und Kürbisblüten garnieren.
9. Die restlichen Zutaten genauso verarbeiten.
Die Idee für den sensorischen Monatsrückblick habe ich beim Sensorikum entdeckt.
Geschmeckt: Den ersten Lebkuchen (natürlich von meinem Papa gebacken) und die vermutlich letzte Brennnesselsuppe (nach diesem Rezept) des Jahres.
Gehört: Das Gedicht Drachensteigen von Ulla Meyer-Gohr aus dem Mund meines 9-jährigen – ich liebe es, wenn er für die Schule Gedichte auswendig lernen muss. Es erinnert mich an meine alte Liebe zur Lyrik und wie schön und kraftvoll Worte sein können.
Gerochen: Zimt auf warmen Äpfeln – die habe ich in letzter Zeit sehr oft auf dem Porridge des Minimädels für die Schule angerichtet.
Gesehen: Kopfsteinpflaster, alte Kirchen, spektakuläre Türme und ebensolche Ausblicke: Ganz besondere Eindrücke durfte ich von einem Wochenende in der wunderschönen Stadt Znaim in Tschechien mitnehmen.
Gefühlt: Viel Wärme und Sonne auf meiner Haut – das Wetter im Oktober war einfach so schön.
Und weil es so gut passt, schicke ich das Rezept gleich noch rüber zu zorras Kochtopf, in dem Simone von Zimtkringel gerade das Blogevent Happy Food ausrichtet. Ich finde, bei der Farbe dieser Pizza kommt die gute Laune ganz von selbst … Ganz liebe Grüße an euch zwei!
Herbstliche Pizza mit Kürbis, Mozzarella und Österkron
Eine herbstlich angehauchte Pizza mit gelben Fleischtomaten, Kürbis, verschiedenen Käsesorten und Kürbiskernen. Ich fand sie außergewöhnlich gut! Besonders die Sauce aus den gelben Paradeisern hat es mir angetan mit ihrer feinen Süße.
Zutaten für etwa 5 Pizzen
Für den Teig
750 g Pizzamehl
1 Packung Trockengerm
45 g Olivenöl
450 ml lauwarmes Wasser
15 g Salz
Für die gelbe Tomatensauce
3 große, gelbe Fleischtomaten
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Kräuter nach Geschmack (Basilikum, Oregano, Thymian)
abgeriebene Schale von ½ Zitrone
Salz
Für den Belag
200 g Pizzakäse
½ Hokkaidokürbis
1 Packung Österkron (150 g) oder anderer Blauschimmelkäse
2 Packungen Mozzarella Minis
2 – 3 EL Kürbiskerne
Außerdem
Pfeffer aus der Mühle
frisches Basilikum und, falls vorhanden, Kürbisblüten zum Dekorieren
1. Für den Pizzateig alle Teigzutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine einwiegen und auf langsamer bis mittlerer Stufe etwa 10 Minuten mit dem Knethaken zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
2. Währenddessen für die Tomatensauce die Tomaten kurz in heißem Wasser blanchieren und dann die Haut abziehen. Würfelig schneiden und samt Saft beiseitestellen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in Olivenöl hell anschwitzen, dann die Tomatenwürfel zugeben und aufkochen lassen. Kräuter beigeben, die Hitze reduzieren und die Sauce einige Zeit einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Von der Hitze nehmen und mit Zitronenschale und Salz abschmecken.
3. Für den Belag den Kürbis in Spalten schneiden und die Spalten dann in dünne Scheiben hobeln. Mozzarella Minis aus der Lake nehmen, gut abtropfen lassen und halbieren. Beides mit Pizzakäse, Österkron und Kürbiskernen zum Belegen bereitstellen.
4. Das Backrohr auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einige Bleche mit Backpapier auslegen.
5. Den Pizzateig aus der Schüssel nehmen und kurz durchkneten. In 5 Teile teilen und jedes Teigstück zu einer Kugel schleifen. Abdecken und 10 Minuten entspannen lassen.
6. Eine Teigkugel nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche geduldig zu einer kreisrunden Scheibe auseinanderziehen und – drücken. Wenn es schneller gehen soll, funktioniert natürlich auch ein Nudelholz. Den Pizzateig auf eines der vorbereiteten Bleche legen. Etwas Tomatensauce darauf verstreichen und mit etwas Pizzakäse bestreuen. Hokkaidokürbis darauf verteilen, Österkron darüber krümeln und die Pizza noch mit Mozzarella belegen und mit Kürbiskernen bestreuen.
7. Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten goldbraun backen. Währenddessen die nächste Pizza fertigmachen.
8. Die fertige Pizza mit etwas Pfeffer aus der Mühle bestreuen und mit Basilikumblättern und Kürbisblüten garnieren.
9. Die restlichen Zutaten genauso verarbeiten.
Die Idee für den sensorischen Monatsrückblick habe ich beim Sensorikum entdeckt.
Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Start in den November!
Maria















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