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Samstag, 25. Oktober 2025

Familientisch:
Kürbissuppe & Fladenbrot für Halloween

Eine Kürbissuppe in einem braunen Teller auf hölzernem Untergrund.
Eine einfache und schnelle Kürbissuppe, dazu ein knuspriges Fladenbrot mit Gruselgesicht – perfekte Rezepte für deinen Halloween-Schmaus!
Kennt ihr den World Happiness Report? Er wird alljährlich vom Sustainable Development Solutions Network der Vereinten Nationen veröffentlich und fasst Daten zur Lebenszufriedenheit aus über 140 Ländern unserer Erde zusammen.

Donnerstag, 17. April 2025

Drei mal drei ist grün:
Gründonnerstagssuppe | Neunkräuterstärke

Grüne Neunkräutersuppe mit frischen Wildkräutern in einem weißen Teller und mit Blüten garniert.
Köstlich, grasgrün und voller Leben – so muss eine Gründonnerstagssuppe aus Wildkräutern sein. Bei diesem köstlichen veganen Rezept kommt auch Brokkoli in den Topf!
Am heutigen Gründonnerstag wird traditionell Suppe gekocht, aus drei mal drei Kräutern. Und weil der Garten um diese Zeit noch nicht sehr viel hergibt, greifen wir dafür seit jeher auf wertvolle Wildkräuter zurück. Sie sind jetzt so belebend, so voller Vitamine, Mineralstoffe, Chlorophyll, Eiweiß und Ballaststoffe, dass es eine Freude ist!

Mittwoch, 18. Dezember 2024

Für Genießer*innen:
Vegetarisches Weihnachtsmenü 2024

Zusammenstellung der 4 Menükomponenten des Weihnachtsmenüs: Fenchel-Orangen-Salat, Mostcremesuppe, Rotkraut-Steaks mit Haselnussbutter und Kartoffel-Sellerie-Fenchel-Püree, Mandarinencreme.
Fenchel-Orangen-Salat, Mostcremesuppe, Rotkraut-Steaks mit Haselnussbutter und Kartoffel-Sellerie-Fenchel-Püree, Mandarinencreme – mein Weihnachtsmenü 2024.
Was gibt’s bei euch an Heiligabend? Einen klassischen Braten, knusprigen Fisch, ein elegantes Dinner in mehreren Gängen? Falls ihr noch Inspiration braucht, habe ich euch heuer wieder ein vegetarisches Vier-Gänge-Menü zusammengestellt, das euch hoffentlich gefällt. Alle vier Gerichte liebe ich, ich habe aber auch einen Favoriten: die Mostcremesuppe. So seidig und cremig habt ihr vermutlich selten ein Süppchen gekocht!

Sonntag, 15. Dezember 2024

Suppenliebe:
Cremige Grünkernsuppe mit Kokos

Grünkernsuppe in einem Suppenteller, rundherum liegt Gemüse.
Grünkernsuppe einmal anders: Exotisch angehaucht, ungewohnt würzig und besonders sämig. Dieses Rezept mag ich wirklich sehr – eine interessante Abwandlung der sonst üblichen, bodenständigen Zubereitungsart.
G-R-Ü-N-K-E-R-N. Klingt nach Jutebeutel, Öko-Schlappen und Körnerfutter? Nach 99% fettfrei und 100% geschmacksfrei? Und auf gar keinen Fall nach etwas, das auf genussvolle Weise satt und glücklich machen kann?

Montag, 18. November 2024

Friedlichkeit:
Wildteller ohne Wild

Wildteller mit veganem Wildragout, Spätzle, Kohlsprossen und Kompottbirne auf hölzernem Untergrund.
Rezept für einen veganen Wildteller, der ganz ohne Fleisch auskommt - dafür mit viel Geschmack aus Pilzen, Kräutern und Maroni.
Gegen Wild, so wird mir oft gesagt, kannst du doch nichts haben. Rehbock, Hase, Wildschwein und Fasan, sie alle atmen die freie Natur, sie führen ein schönes Leben! Kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Kein Grund, es nicht zu essen.

Mittwoch, 9. Oktober 2024

Es liegt an mir:
Tomaten-Brennnessel-Suppe

Tomatensuppe in einer blauen Tasse. Rundherum liegen prachtvolle rote Tomaten und Brennnesseln auf hölzernem Untergrund.
Diese herrliche Tomaten-Brennnessel-Suppe ist der Beweis: Tomaten kommen aus dem Paradies. Zweierlei Brennnesseln machen sie noch besser: einmal frisch und einmal als Pesto.
Mit Tomaten hab ich wenig Glück. Und auch kein Händchen. Zu spät gesät. Zu früh nach draußen. Zu wenig gedüngt. Zu viel gegossen. Es liegt an mir. Einzig und allein an mir.

Donnerstag, 22. Dezember 2022

Sternstunden:
Vegetarisches Weihnachtsmenü 2022

Fetaki al limone, Knoblauchcremesuppe, Sechskornminis mit Kurkuma-Fenchel und Baba-Ganoush, Granatapfel-Himbeer-Parfait – mein Weihnachtsmenü 2022.
An Dezembertagen
kann es sein
dass es abends klopft
dass Besuch kommt
unverhofft
dass dir jemand Himmelstorte backt
und die dicksten Nüsse knackt
dass er dir ein Lied mitbringt
und von seinen Träumen singt

Freitag, 29. Januar 2021

#wirrettenwaszurettenist: Resteküche!
Fenchel-Brot-Suppe

Feines Rezept für Fenchel-Brot-Suppe, mit der ihr hervorragend altbackenes Brot verwerten könnt.
Wir retten wieder, juchhu! Ich freue mich immer, bei dieser tollen Aktion dabei zu sein. Gleich zu Beginn schicke ich mein großes DANKESCHÖN an die Organisatorinnen Britta, Tamara und Barbara, die im Hintergrund so brav werkeln. Ihr seid super!


Veganuary – Tage 18 bis 24:
Türkische Linsen-Bulgur-Suppe

Rezept für Türkische Linsen-Bulgur-Suppe - eine köstliche und nahrhafte Suppe für kalte Tage - und schnell gemacht noch dazu.
Montag, 18. Jänner 2021


Morgens schwarzer Kaffee, etwas später Porridge (mit Hafermilch zubereitet) mit Äpfeln und Haselnüssen.

Zum Mittagessen das geniale Familiengericht Pizza: Diesmal probiere ich einen anderen Teig aus, nämlich den hier von Sandra. Die Pizzen gelingen super, meine ist mit reichlich Gemüse und nach dem Backen mit frischem Rucola belegt. Danach noch etwas Kirschenkompott.

Mittwoch, 13. Januar 2021

Veganuary – Zwei Schritte zurück & Tage 1 bis 3:
Linsensuppe mit Kurkuma & Ingwer

Rezept für eine köstliche vegane Linsensuppe mit Kurkuma & Ingwer - schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar.
Von Uli habe ich gelernt, dass Jahresende auf Isländisch árslok heißt – und jooaaa, was 2020 betrifft, da hat das schon was. Natürlich war im vergangenen Jahr nicht alles mies, ganz sicher nicht. Viele schöne Dinge sind passiert, für die ich dankbar bin. Viele kleine Momente gab es, in denen mir bewusst wurde, wie gut es uns geht. Aber da war eben auch dieses fiese kleine Corona-Ding, das uns nicht loslassen wollte und immer noch da ist und alles so anders macht, kälter, komplizierter, anstrengender. Der kleine Mann hat zu Silvester ganz rambomäßig gefragt, ob wir den Corona nicht einfach mit Raketen abschießen könnten – aber irgendwie … ganz schön hartnäckig dieses Virus, hat sich immer weggeduckt.

Freitag, 11. Dezember 2020

Festlich tafeln zu Weihnachten – Die Suppen

4 Rezepte für feine Suppen zu Weihnachten: Schwarzwurzelcremesuppe, Topinamburcremesuppe, weiße Tomatensuppe, Sellerie-Erdäpfelsuppe mit Kresseöl.
Als ich noch ein Kind war, gab es bei uns zu Weihnachten ganz traditionell Bratwürstel mit Erdäpfelschmarren und Sauerkraut (letzteres Wochen vorher selbst eingestampft mit meinen zarten Kinderfüßen – was für ein Spaß!). Das Essen hat nie so gut geschmeckt und musste gleichzeitig nie so schnell gehen wie an diesem besonderen Abend.

Freitag, 27. November 2020

#wirrettenwaszurettenist: Suppen!
Vegetarische serbische Bohnensuppe

Rezept für eine vegetarische serbische Bohnensuppe - am besten schon am Vortag zubereiten, damit sie schön durchziehen kann. So wird sie noch besser!
2000 Schilling! 2000 Schilling gaben meine Eltern regelmäßig aus, wenn wir alle paar Monate zum Großeinkauf in die Landeshauptstadt fuhren, nach Linz. Wenn sich damals, in meiner Kindheit, die Tür zum Großmarkt öffnete, war das für mich der Eintritt ins Schlaraffenland. Nichts, was es dort nicht gab. Interessiert und staunend klapperten wir die Gänge ab, die Einkaufsliste wurde akkurat abgehakt, Unmengen an Lebensmitteln landeten im überdimensionalen Wagen. Irgendwann erreichten wir dann die Kassa, die Abfertigung dauerte ewig. Zeile um Zeile druckte sich auf den schmalen, langen Zettel, der immer länger und länger wurde und schließlich: die Verlautbarung der zu zahlenden Summe. 2000 Schilling! Was für ein Betrag das für mich damals war – unerreichbar, riesengroß. Und der Kofferraum war stets randvoll.

Montag, 19. Oktober 2020

Was kochen sie denn so, die ErnährungswissenschafterInnen?
VEÖ Quarantäne-Kochbuch & Verlosung & Rezept für Rotes Kichererbsen-Curry

Rezept für rotes Kichererbsen-Curry - schnell gemacht und köstlich. Dazu schmeckt knuspriges Fladenbrot aus der Pfanne oder auch Basmatireis.
Mitten im Lockdown im Frühling 2020 kam ein Aufruf meines Berufsverbandes, des Verbands der Ernährungswissenschaften Österreichs: Ich möge doch mein Lieblings-Quarantäne-Rezept schicken, damit es via Facebook mit der interessierten Bevölkerung geteilt werden kann. Interessiert waren zu dieser Zeit viele: Selbst und frisch kochen als Gebot der Stunde, viele von uns daheim, Restaurants und Kantinen geschlossen. Wir hatten Zeit, kulinarisch kreativ zu sein und Neues auszuprobieren, wir entdeckten das Fermentieren und Brotbacken, wir sichteten unsere Vorratskammern und das gemeinsame Kochen und Essen strukturierte den Tag – als wohltuender Anker in einer ungewohnten, fremden Welt. 

Freitag, 17. Juli 2020

Morgens bis abends:
Kalte Avocado-Gurken-Suppe mit Minze, Basilikum und Croûtons

Rezept für kalte Avocado-Gurken-Suppe mit Minze, Basilikum und Croûtons - ideal für heiße Tage!
Am Mittwoch vor einer Woche haben die Buben meine Kamera samt Makro-Objektiv in der Regenwassertonne versenkt. Ich war zu müde zum Schimpfen, zu müde von den vielen Dingen, über die mich irgendetwas gerade zwingt, nachzudenken: Was mache ich im Herbst, wenn ich meine Kinder nicht einmal mehr mit einem stinknormalen Schnupfen in den Kindergarten schicken darf (und eins der drei ist um diese Jahreszeit immer verkühlt!)? Warum kann ich mich nicht an diese blöde Maske gewöhnen? Wieso finden es so viele Menschen untragbar, die Stopp Corona App des Roten Kreuzes auf ihrem Handy zu installieren – während sie facebook, twitter, instagram & Co. ihre Daten wie selbstverständlich in die Hände spielen? Warum sind also Technologieriesen vertrauenswürdiger als die eigene Regierung? Und dann dieses ständige coronabedingt abgesagt … Was kommt da noch alles auf uns zu? Früher war das Leben so einfach, nur wussten wir es nicht.

Donnerstag, 12. März 2020

Ach, dieser Kindermund:
Brennnessel-Kokos-Suppe

Rezept für eine feine, vegane Brennnessel-Kokos-Suppe. Brennnesseln harmonieren wunderbar mit Kokos - eine neue Lieblingskombi!
Habt ihr Lust auf ein kleines Best-of aus dem Mund meines mittleren (5)? Und auf eine kleine Draufgabe vom Käferlein (3)? Bitteschön:

Mama, kann ich eine Nacktarine haben?

Oder:

Samstag, 15. Februar 2020

Rezension:
Die fette Henne kocht

Kochbuchrezension: Die fette Henne kocht - mit einem Rezept für Klare Suppe mit Mohnschöberln.
[Jaja, na gut, das ist wohl WERBUNG*]

Ein Phänomen ist das, wie das Husten-Schnupfen-Heiserkeit-Grippe-Fieber-Hamsterrad sich dreht. Einer steckt sich beim anderen an und ist der letzte halbwegs genesen, geht es beim ersten wieder los. Aktuell ist die Lage in meiner Familie zum guten Teil entspannt und auch das Corona-Virus hat uns verschont. Immerhin.

Längst überfällig ist dieser Beitrag hier. Ich stelle euch heute ein Buch vor, dessen Titel allein mich schon so anlacht, dass ich fröhlich werde, wenn ich es zur Hand nehme: Die fette Henne kocht. Und dann erst die Geschichte dahinter! Die fette Henne, das ist ein alter Brauch aus dem deutschen Raum, bei dem es darum geht, frisch gebackene Familien in der ersten Zeit nach der Geburt eines Kindes mit selbst gekochtem, nahrhaftem Essen zu versorgen – und zwar ohne richtigen Besuch und ohne Babyguckerei. Das Essen wird einfach mit einem lieben Gruß – Die fette Henne war da! - vor die Tür gestellt. Und schon ist man wieder weg – und wartet geduldig auf die Zeit, in der sich die junge Familie in der neuen Konstellation soweit eingespielt hat, dass sie Besuch entspannt empfangen kann. Ach, ich finde diese Idee einfach großartig.


Ich kann mich noch sehr gut an die ersten Stunden und Tage nach der Geburt meiner Kinder erinnern. Am liebsten hätte ich mich mit jedem einzelnen von ihnen in eine Höhle zurückgezogen, mich dort mit ihnen eingekuschelt und diese wertvolle, so intensive Zeit einfach nur gefühlt und gelebt. Aber nun, so war und ist es nicht. Die restliche Familie will versorgt werden, Freunde kündigen sich an, das Baby will – natürlich! – bestaunt und beschenkt werden. Das ist auch schön – aber erholsam ist es nicht.

Wie wäre es dann wenigstens, würde der Kuchen für die Mädelsrunde von einer fetten Henne gebacken? Oder die stärkende Gemüsesuppe von ihr gekocht? Es gibt so viele Möglichkeiten, einer lieben Freundin, Schwester oder Verwandten kochend – und damit helfend – unter die Arme zu greifen. Genau darum geht es in diesem Buch.


Ich habe mich sehr gefreut, als mich meine treue Blogleserin Elisabeth (die, nebenbei erwähnt, ganz wunderbare Etageren aus alten Tellern und Tassen zaubert …) angeschrieben hat, um mich auf das Buch ihrer Schwester Doris aufmerksam zu machen. Doris Freudenthaler kam während ihrer Doula-Ausbildung und den darauffolgenden Wochenbettbegleitungen auf die Idee, ein Kochbuch zu schreiben. Die Idee reifte weiter, als sie selbst Mutter zweier Kinder wurde – und sich statt Babystrampler und Schmusetuch kraftspendendes Essen von ihren Lieben wünschte. Sie sammelte Rezepte, teilte sie mit ihren Freunden – und stieß schließlich auf die fast vergessene Tradition der fetten Henne.


Gemeinsam mit ihrer Freundin Vera Brlica, die für die vielen bunten, humor- und liebevollen Illustrationen verantwortlich zeichnet, hat sie das Buch nun im Eigenverlag herausgebracht (was für sich allein genommen schon eine Wahnsinns-Leistung ist …). Mir gefällt die professionelle Aufmachung, das Cover, die Bilder – man spürt schlicht das Herzblut, mit dem dieses Projekt umgesetzt wurde.

Die Einführung ist kurz und knackig formuliert und nach einigen grundlegenden Informationen über das Wochenbett und was es in diesem Zusammenhang über das Essen und Trinken zu wissen gibt, geht es auch schon los mit den Rezepten. Diese sind in die klassischen Kategorien wie Suppen, Salate oder Hauptspeisen unterteilt plus Extrakapitel wie Erdäpfelgerichte oder Süße Kraftspender. Alle Rezepte (etwa 80 an der Zahl und zum überwiegenden Teil vegetarisch) sind darauf ausgelegt, die frisch gebackene Mama zu nähren, zu stärken und mit allen Sinnen zu verwöhnen – so gibt es beispielsweise auch alkoholfreie Cocktails zum Anstoßen oder Schokobananen mit einem Hauch Goldpuder zu entdecken.



Mein Lieblingsrezept:

Gemüse-Kraftsuppe mit Mohnschöberl


Die Suppe wird mit Bockshornklee aromatisiert, einem leicht bitter schmeckenden Gewürz, das milchbildend wirken kann. Wie durch ein Wunder (und warum auch immer!?) habe ich gemahlene Bockshornkleesamen in meiner Gewürzlade gefunden. Perfekt! Die Suppe wird durch das lange Köcheln kräftig und intensiv im Geschmack. Und dann noch die Mohnschöberl dazu – in Blumenform gebacken! Eine echte Empfehlung.

Zutaten

Für die Suppe
1 Zwiebel, klein gehackt (ich habe die Zwiebel lediglich ungeschält geachtelt)
1 Stück frische Ingwerwurzel (etwa 2 cm), ungeschält in Scheiben geschnitten
3 EL Olivenöl
1 TL Senfkörner
3 Lorbeerblätter
1 Zitronenscheibe
3 Wacholderbeeren
1 EL Thymianblättchen
1 EL Bockshornkleesamen (ich habe 1 TL gemahlene Bockshornkleesamen verwendet)
1 Stück frische Kurkumawurzel (ungeschält klein gewürfelt; oder 1 TL Kurkumapulver)
1 kg Saisongemüse (ich habe orange und gelbe Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel, Petersiliengrün, Lauch, Sellerie und Fenchelknolle verwendet), geputzt und grob zerkleinert
3 l Wasser
Salz
Pfeffer

Für die Mohnschöberl
2 Eier
1 Prise Salz
45 g Mehl
30 g (2 EL) Mohn

Zum Bestreuen
Schnittlauch oder Petersilie

1. In einem großen Topf Zwiebel und Ingwer in Olivenöl kurz anrösten.

2. Senfkörner, Lorbeerblätter, Zitronenscheibe, Wacholderbeeren, Thymian, Bockshornkleesamen, Kurkuma sowie das Gemüse zugeben und kurz mitrösten.

3. Mit heißem Wasser ablöschen und aufkochen.

4. Die Suppe etwa 3 Stunden bei geringer Hitze zugedeckt köcheln lassen. Je länger die Suppe köcheln darf, umso besser wird sie!

5. In der Zwischenzeit für die Mohnschöberl das Backrohr auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und das Eiklar mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen. Dotter langsam einmengen und dann Mehl und Mohn vorsichtig unterheben. Die Masse in Silikonformen füllen oder in eine rechteckige Form gießen (und später ganz klassisch in Rauten schneiden). Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen. Etwas überkühlen lassen und dann aus den Formen nehmen.

6. Die Suppe durch ein Sieb abgießen und das Gemüse (bis auf ein paar Karotten) verwerfen. Für die Suppeneinlage schneide ich ein paar der Karotten klein – ja, ich weiß, sie sind zerkocht, aber mir schmeckt das, erinnert mich an die Sonntags-Nudelsuppe bei Oma …

7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

8. Die heiße Suppe mit den Karottenstücken und den Mohnschöberln anrichten und mit frischer Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.
 

Ausprobiert habe ich außerdem bereits die Hirse-Mango-Creme (nach der wir uns die Finger geschleckt haben) und die Mousse au Chocolate mit Avocado und Roten Rüben: Ich sag‘s euch, die Kombination funktioniert wahnsinnig gut – lauter Sachen drin, die ich mag: dunkle Schokolade, Avocados, Bananen, Rote Rüben, Mandeln, Carob … mjam.


Alles in allem: Das Buch war mir von Anfang an sympathisch. Es ist farbenfroh und liebevoll gestaltet und voller herrlicher Ideen – ein echter Schatz für außergewöhnliche, bunte Gerichte, die ohne allzu großen Aufwand umsetzbar sind. Und ob ihr nun einer frisch gebackenen Familie das Buch als wunderbares Willkommensgeschenk zukommen lasst oder direkt Gerichte daraus kocht und vor deren Türe stellt: Beides wird mit Sicherheit mit viel Freude und Dankbarkeit angenommen werden.


Doris Freudenthaler, Vera Brlica, Jörg Goldhalm
Die fette Henne kocht – Rezepte für das Wochenbett
Paperback, 164 Seiten
Das Buch kann derzeit nur direkt bei den Autoren bestellt werden:
www.diefettehenne.at

*Das Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dankeschön!