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Sonntag, 24. Juni 2018
Dienstag, 3. April 2018
Donnerstag, 22. März 2018
Beichtkipferlgeheimnis
Du lässt aber auch
gar nichts aus, meinte meine
Schwester und ihre Augen machten eine Rolle rückwärts. Ich hatte ihr gerade von
meinem neuen Job als Tischmutter
erzählt und dem nicht gerade geringen Aufwand, der damit verbunden ist.
Schulterzuckend gab ich ihr recht, aber das breite Grinsen auf meinem Gesicht
wollte nicht verschwinden.
Die Sache mit den
Tischmüttern hat bei uns Tradition: Dabei werden die Kinder nicht nur im
Religionsunterricht auf das Fest der Erstkommunion vorbereitet, sondern auch in
Kleingruppen bei einer der Mütter zuhause. Auch meine Mutter hat damals diese
Aufgabe übernommen und noch heute erinnere ich mich lebhaft daran.
So hatte ich nun also
regelmäßig eine sehr aufgeweckte Bande von acht Kindern im Haus, wir haben gemeinsam
gebastelt, gespielt, geplaudert und gesungen. Diese Stunden waren Seelenfutter
für mich, weil sie mir gezeigt haben, wie stolz das Minimädel auf ihre Familie
und ihr Zuhause ist. Was für ein schönes Gefühl, das zu wissen.
Vor zwei Wochen habe ich
meine Kinder zu ihrer ersten Beichte
in die Kirche begleitet. Wenn ich an meine Erstbeichte denke, kommt mir das
Schaudern. Der Pfarrer als übermächtige, (ehr)furchteinflößende, unantastbare
Person, die Halbfinsternis im Beichtstuhl, das knorrige Holz, die schemenhafte,
fremde Gestalt gegenüber, das fest auswendig Gelernte und die Angst, erst recht
etwas Falsches zu sagen. Heute ist das anders und das ist gut. Gebeichtet wird
in einer kleinen, hellen Kammer, von Angesicht zu Angesicht, in freundlicher
Atmosphäre. Alle Kinder verließen diese erste, große Prüfung mit einem dicken Strahlen und ganz viel Stolz im Gesicht.
Beichtkipferl
Die gemeinsame, stärkende Jause nach all dieser
Aufregung war für meine Erstkommunionkinder und mich etwas ganz Besonderes. Alljährlich
werden die traditionellen Beichtkipferl vom hiesigen Biobäcker extra für diesen
Tag frisch gebacken. Sie werden an der Oberfläche dünn mit Marillenmarmelade
bestrichen und dann noch in groben Kristallzucker getunkt. Kaum jemals haben
Briochekipferl besser geschmeckt!
Zutaten für etwa 8
Kipferl
1 Rezeptmenge
Germteig, beispielsweise diesen besonders feinen hier
Marillenmarmelade
grober Kristallzucker
1. Den Teig
zubereiten und gehen lassen wie im Rezept beschrieben.
2. Den Teig aus der
Schüssel nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten. In
8 Stücke zu etwa 100 g teilen. Jedes dieser Stücke nochmals teilen. Alle
Teiglinge (16 an der Zahl) rund schleifen und auf ein bemehltes Küchentuch
setzen. Abdecken und 10 Minuten entspannen lassen.
3. Pro Kipferl werden
2 Teiglinge benötigt: Jeden Teigling zu einem an den Enden spitz zulaufenden
Strang von etwa 25 cm Länge ausrollen. Die beiden Stränge miteinander
verzwirbeln, dabei die Enden zusammendrücken, und kipferlförmig auf ein mit
Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Abdecken.
4. Mit den restlichen
Teiglingen ebenso verfahren und 7 weitere Kipferl formen. Pro Blech haben 4
Kipferl Platz.
5. Die Kipferl an
einem warmen Ort abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
6. In der
Zwischenzeit das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
7. Die Bleche mit den
Kipferln nacheinander in den Ofen geben und etwa 20 Minuten lang goldbraun
backen.
8. Auf einem
Kuchengitter überkühlen lassen.
9. Marillenmarmelade
glattrühren und falls nötig passieren. Nun die Oberfläche der noch warmen Kipferl
dünn mit Marmelade einstreichen (aprikotieren), das geht am besten mit einem
Küchenpinsel.
10. Kristallzucker in
einen tiefen Teller geben und die aprikotierte Oberfläche der Kipferl kurz
hineindrücken. Losen Zucker abschütteln.
Mittwoch, 21. Februar 2018
Die Sache mit den Kindern:
Häschen-Pancakes | Lieblings-Pancakes und Frosty Friends | Rotes Beereneis am Stiel
Häschen-Pancakes | Lieblings-Pancakes und Frosty Friends | Rotes Beereneis am Stiel - Rezepte.
Oft bringe ich es einfach nicht übers Herz. Ihnen zu sagen, dass es eigentlich eh ziemlich wurscht ist. Ihnen, den vielen Mamis, die mich (Hey, du bist da ja Expertin!) in regelmäßigen Abständen fragen: Wie bring ich denn mein Kind, das sich am liebsten nur von (eh klar) Nudeln, Palatschinken und Pizza ernähren würde, dazu, gesund zu essen?
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Donnerstag, 28. Dezember 2017
New Year, new You:
Neujahrsradl
Neujahrsradl - Rezept.
2018 wird vieles anders, vieles neu. Die
Arbeitswelt erwartet mich bereits mit offenen Armen (wo ist bloß die Zeit geblieben!?), Kinder, Haus und Hund werden in
diesem Jahr meinem Mann überlassen sein. Prioritäten werden sich verschieben, Gewohnheiten
müssen aufgegeben, Festgefahrenes muss neu durchdacht werden.
Freitag, 15. Dezember 2017
Lussekatter 3.0:
Vollkornlussekatter mit Dinkel & Joghurt
Vollkornlussekatter mit Dinkel & Joghurt - Rezept.
Habe ich erwähnt, dass ich verliebt bin? In diese Goldteilchen,
Bauchschmeichler, Lichtbringer, Luxusschneckchen? Ja, hab ich, ich weiß. Vor einem Jahr schon – genauso wie das Jahr davor. Das schwedische Luciagebäck zum
13. Dezember ist zum safranleuchtenden Fixstern in meinem kulinarischen
Himmelsgewölbe geworden – und obwohl ich der festen Überzeugung bin, mein Rezept
dafür gefunden zu haben, konnte ich es heuer nicht lassen, etwas anderes
auszuprobieren.
Freitag, 17. November 2017
Samstag, 19. August 2017
Legendär:
Johanna Maiers legendäre Marillenbutter
Johanna Maiers legendäre Marillenbutter - Rezept.
Beiläufigkeit
als Quell der Inspiration – wie gut ich das kenne. Wenn ich mich durch Kochbücher
oder Foodblogs lese, kann es gut und gern passieren, dass nicht die eigentlich
vorgestellten Rezepte, sondern ausgerechnet eine der beiläufig erzählten
Anekdoten ihre Angelschnur nach mir wirft. Zuletzt geschehen im neuen Buch von Johanna Maier, in dem sie ihre gesunde
Küche vorstellt. Die Rezepte sind verlockend, keine Frage – nochmal
interessanter aber finde ich ihre Gedanken über Kräuter und Gewürze, über Öle
und Butter, übers Fermentieren und Einmachen. Das Rezept für die Marillenbutter
– irgendwo dazwischen – ist derart schlicht abgedruckt, dass ich es fast
überlesen hätte – wäre da nicht die Angelschnur, die in hohem Bogen zu mir
geflogen kam, sich in meinem kulinarischen Bewusstsein einhakte und mich in die
Küche zog wie einen wehrlosen Fisch.
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Sonntag, 2. April 2017
Rezension: Vegane Vorratskammer
Veganes
Essen war, das muss man ehrlicherweise sagen dürfen, in seinen Anfängen nicht
gerade genussfreundlich unterwegs. Im Kuchen die Eier durch Bananen und die
Butter durch Margarine zu ersetzen, mag zwar der Sache dienen, aber das bloße Veganisieren von traditionellen Rezepten
war und ist mehr Mittel zum Zweck als ein guter und fruchtbarer Weg, der dann
auch weiter führt als in eine geschmackliche Sackgasse. Erst kürzlich hat sich
auch Katha wieder äußerst kluge Gedanken zum Thema gemacht.
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Freitag, 17. März 2017
Sonntag, 1. Januar 2017
Eine besondere Nacht, ein besonderer Morgen:
Neujahrsstern mit Vanille & Kardamom
Neujahrsstern mit Vanille & Kardamom - Rezept.
Die
Neujahrsnacht ist eine ganz besondere Nacht. Verborgene Schätze treten ans
Licht. Steine drehen sich um. Und wer Schlag 12 drei Mal seinen eigenen Namen
ruft, der sieht sich selbst – so er das denn will. Überhaupt kann man in dieser
Nacht viel über sein Schicksal im kommenden Jahr erfahren. Und Glückwünsche:
Die waren in früherer Zeit nicht bloß Höflichkeit, sondern wirksamer,
segensreicher Zauber für alle Menschen, Tiere und Pflanzen, die einem lieb und
teuer waren.
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Donnerstag, 22. September 2016
Sonntag, 24. Juli 2016
Blumen für die Welt:
Präsidentenbaguette nach Lutz Geissler
Die
Welt braucht mehr Blumen, ganz definitiv. Ein interessantes Exemplar hätte ich
dieser Tage im Angebot: Die Aistblume.
Der Legende nach soll sie im 17. Jahrhundert von einem Schwertberger Adeligen
aus Nordamerika ins Mühlviertel gebracht worden sein, wo sie zunächst die
Gärten zierte, bis sie schließlich verwilderte. Nun ist sie an vielen Gewässern
hier heimisch und mit ihrem üppigen, strahlenden Gelb säumt sie gerade
mannshoch die sommerliche Aist, einen der bedeutendsten Flüsse des unteren
Mühlviertels. Ihr folgt sie fast überall hin.
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Montag, 2. Mai 2016
Samstag, 12. Dezember 2015
Dienstag, 10. November 2015
Rezensionen:
Organic Cooking | Kochen für Polly | YOGA Kitchen
Ich
gebe es zu, meine Augen waren größer als mein Magen, als ich mir beim TRIAS
Verlag gleich drei Rezensionsexemplare bestellte. Nein – natürlich größer als die
zeitlichen Kapazitäten, die mir derzeit zur Verfügung stehen. Was daher nun folgt, ist eine Rezension im
Dreierpack. Das passt auch ganz gut, denn die drei Bücher fügen sich thematisch
bestens zusammen. Ja, auch das Yoga-Kochbuch passt dazu – welche Mutter braucht
nicht so manches Mal ein kraftvolles OMMMMM in ihrem Leben?
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Montag, 17. Februar 2014
Müsliweckerl, endlich
Was ist schlimmer
als ein Rezept, das nicht gelingt? Ein Rezept, das zwar ganz gut gelingt, aber
gleichzeitig ein diffuses Gefühl hinterlässt, dass es noch besser ginge,
irgendwie. Dieses Gefühl verließ mich bei meinen bisherigen Müsliweckerl-Backversuchen
nie so ganz. Und naja, dann werd ich halt ein wenig … besessen. Und kann damit
nicht aufhören. Mit dem Backen. Trallala … Fazit: Zumindest meine Pferde waren
hellauf begeistert.
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Montag, 13. Januar 2014
Samstag, 4. Januar 2014
2013 war eine Muse:
Mispel-Karamell-Creme
Jetzt bin ich nicht
nur wieder ein Jahr älter. Ich bin auch
… klüger: Endlich weiß ich, warum mir Matcha nicht schmeckt. Dem noch immer
anhaltenden Hype um das leuchtend grüne und offenbar ausnehmend gesunde
Teepulver stand ich bis jetzt ja eher ratlos gegenüber. Beide Rezepte, die vor
Jahren schon den Weg in meine Küche fanden (Matcha-Cookies – ein Blogbuster der
Nullerjahre – und Matcha-Eiscreme), haben mich geschmacklich enttäuscht. Zum
Eis hab ich mir in meinem damals noch sehr unaufgeregt im Word geführten
Koch-Tagebuch notiert: Schmeckt wie Heu
mit Suppe. Und ha! Jetzt weiß ich auch wieso (und bin begeistert von meinem
sensorischen Gespür). Da las ich doch im Büchlein Tee! Tee! Tee! von Anna Burghardt die folgenden Zeilen:
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Mittwoch, 16. Januar 2013
Von coolen Frauen und hippen Speisen:
Habermus
Man nehme ein altbackenes, traditionelles Gericht, verpacke es in modernem Design, benenne es auf unkonventionelle Weise und schon ist der neue Trend-Snack geboren. Aber Leute, das kann ich auch! Bei mir gibt es jedoch kein Foxy Porridge, sondern
Das schmeckt, das weckt,
das tut gut, das macht Mut,
hey, hou, jey, jou…






