Samstag, 28. April 2012

Facebookdiskriminiert

Aha.
Heute wollte ich mich (und meinen Blog) zwecks weiterer Integration in die Foodblogger-Welt auf der Plattform genussblogs.net anmelden.
Ging aber nicht.
Für diese Anmeldung ist nämlich etwas erforderlich, was ich nicht habe: ein Facebook-Account.

Freitag, 27. April 2012

Tischgespräche

Worüber redet ihr beim Essen? Über die kleinen Kleinen-Problemchen? Über die nächsten Geburtstage und die noch ausständigen Geschenke? Über Purzelsport (Fußball, eh klar)?

Alles viel zu oberflächlich, zu wenig ambitioniert, meinte der britische Philosoph Theodore Zeldin und rief bereits 2001 die „Conversation Dinners“ ins Leben: eine besondere Form des Tischgesprächs, bei der man einem völlig Fremden gegenübersitzt und nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein Fragenmenü vorgesetzt bekommt.

Mittwoch, 25. April 2012

Salzamtsstunden


Zwei, um genau zu sein. Zwei Stunden im Linzer Salzamt haben wieder mal gereicht, um mich restlos zu begeistern.
Dies ist keine Restaurantkritik. Dies ist eine Liebeserklärung. Eine Ode. Eine Ode an Georg Friedl und seine Art zu kochen.

Sonntag, 22. April 2012

Das Katzerl muss nicht sterben:
Hello Kitty-Torte


Irgendwann ist man einfach zu alt für Hello Kitty. Meinte die große Schwester und schenkte der kleinen Schwester zum Geburtstag (irgendwo zwischen deren zwanzigsten und dreißigsten) ein Buch. Es hieß: „Hello Kitty muss sterben“. Das war ironisch gemeint, aber ob diese Ironie eine hundertprozentige war, ließe sich hinterfragen. Die Sandwich-Schwester hingegen (das bin ich) freut sich über ihr Minimädel. Denn so darf das Katzerl weiterleben – und sogar die große Schwester findet’s süß.

Freitag, 20. April 2012

Vorfreude


Die Apfelknödel meiner Mama: Gezuckerte Apfelstücke liegen in einem Bett aus Brandteig und werden im Rohr gebacken. Dabei karamellisiert der Saft der Früchte, unwiderstehlich.

Sonntag, 15. April 2012

Dann lieben wir nichts mehr als Brandteigkrapfen:
Vanille-Schoko-Éclairs

Ich liebe es, zu Backen:
Das gleichförmige Rühren, Küchenmeditation.
Die vielen Metamorphosen (glitschiges Eiklar wird fluffiger Schnee, dottergelbe Massen werden zu cremeweißen Schäumen, flüssiger Rahm wird fest und stabil).
Der intensive Geschmack des ungebackenen Teiges.
Das Minimädel, das immerzu helfen und kosten will.
Die Pfoten meines Vierbeiners, die sich genau dann auf den Weg in die Küche machen, wenn ich die Teigschüssel ausputze.
Der Duft, der beim Backen die Wohnung durchzieht.

Donnerstag, 12. April 2012

Dr. Wegerich

Endlich! Endlichendlichendlich. Der Spitzwegerich ist da. Nun sind die Rosetten dicht und die Blätter stark genug. Die erste Ernte des Jahres ist eingebracht.