Wisst ihr noch? Zur Sommersonnenwende sollt ihr neunerlei Krapfen backen und in neunerlei Feuer schauen, dann bleibt ihr gesund im kommenden Jahr. Einen Versuch ist das wert, wobei neun … das ist schon viel. Wir machen‘s daher anders: Neun Ideen für euer Sonnwendfest gebe ich euch mit. Nehmt, was euch anspricht und gefällt!
… und Nummer 9:
Dieses Rezept für Linzer Sonnwendkrapfen hat mir gleich gefallen, weil neben Weizen- auch Roggenmehl verwendet wird, das die Krapfen anders und besonders macht. Durch das Ineinanderziehen der Teigstreifen entsteht eine Art Sonnengeflecht, das vielleicht beim Ausbacken nicht immer seine Form behält, mir aber dennoch große Freude bereitet hat. Übung macht hier definitiv den Meister!
Wie das meiste Schmalzgebäck schmecken auch die Sonnwendkrapfen heiß und frisch am besten. Und übrigens nicht nur süß – auch mit Salz bestreut sind sie eine Gaumenfreude!
Zutaten für etwa 20 Stück
Für den Teig
150 g Weizenmehl
150 g Roggenmehl
150 g Topfen
125 ml Schlagobers
1 Dotter
1 EL Apfelessig
1 Prise Salz
Außerdem
Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken
Staubzucker zum Bestreuen
1. Die Zutaten auf der Arbeitsfläche rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
2. Öl oder Butterschmalz in einem weiten Topf erhitzen.
3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Quadrate von etwa 8 cm Seitenlänge ausradeln. Jedes Quadrat in fingerbreite Streifen radeln, dabei aber oben und unten nicht ganz durchschneiden, sondern rundherum ein 1 cm breiter Rand bleibt.
4. Die Streifen etwas auseinander- und / oder ineinanderziehen und dann die Teigstücke ins heiße Fett einlegen. Schwimmend auf beiden Seiten goldbraun backen.
5. Sonnwendkrapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren.
Nach einem Rezept aus dem Servus Magazin.
Passend dazu serviere ich euch Holunderblüten-Rosen-Sirup, den ihr ganz nach eurem Geschmack verdünnen könnt – ob mir Wasser, Wein oder Prosecco – auf jeden Fall wird ein blumiges Getränk daraus, das vielleicht sogar Elfen und Feen anlockt, die dann mit euch ums Feuer tanzen!
Allein das Ansetzen des Sirups ist ein Fest für die Sinne – diese Farben, dieser Duft! Glaubt mir, ich hatte die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen! Der fertige Sirup hat eine dunkle, rot-pinke Farbe, Drinks daraus bekommen einen Hauch Rosé verpasst. Ein Highlight zu Sommerbeginn!
Zutaten für etwa 1,2 Liter
25 Holunderblütendolden mit reichlich Blütenstaub (erntet an einem sonnigen Tag am späten Vormittag)
4 rote Rosen (eine duftende Sorte mit tiefroter Farbe wählen, am besten aus dem eigenen Garten)
2 Bio-Zitronen
1 kg Kristallzucker
25 g Zitronensäure
1 Liter kaltes Wasser
1. Holunderblütendolden ausschütteln, damit Insekten entfernt werden (keinesfalls waschen, sonst ist der ganze duftige Blütenstaub weg!). Mit einer Küchenschere die dickeren Stängel entfernen. Holunderblüten in eine große Schüssel geben.
2. Die Rosen am Stängel über die Schüssel halten und die Blütenblätter mit der Küchenschere rundherum in Streifen vom Blütenkopf schneiden. Die ganz untersten weißen Teile der Blütenblätter nicht verwenden, da sie bitter schmecken könnten.
3. Die Zitronen mit einem Sparschäler schälen und die Schalenstreifen in die Schüssel geben. Zitronensaft auspressen und ebenfalls in die Schüssel geben.
4. Zucker, Zitronensäure und Wasser gut verrühren, damit sich der Zucker auflöst. Nach einer halben Stunde nochmals gut durchrühren. Das Zuckerwasser zu den Blüten geben, abdecken und an einem kühleren Ort (z. B. im Keller) 24 – 48 Stunden stehen lassen.
5. Flüssigkeit abseihen und die Pflanzenteile gut ausdrücken. Sollten noch Pflanzenreste im Sirup sein, kann man ihn noch durch ein Mulltuch oder ein sehr feines Sieb gießen.
6. Sirup in saubere, ausgekochte Flaschen abfüllen und kühl lagern.
- Mamas gebackene Mäuse
- Gebackener Sonnwendbuschn mit wildem Vanilleeis
- Mühlviertler Sonnwendnudeln
- Mozzarella Sunshine
- Sonnwendsträußerl hier und hier
- Brennnessel-Limonade und Sonnenwende feiern mit Kindern
- Sonnwendstrauß mit dem Sunnwendhansl
- Sonnwendöl aus Johanniskraut
… und Nummer 9:
Sonnwendkrapfen
Dieses Rezept für Linzer Sonnwendkrapfen hat mir gleich gefallen, weil neben Weizen- auch Roggenmehl verwendet wird, das die Krapfen anders und besonders macht. Durch das Ineinanderziehen der Teigstreifen entsteht eine Art Sonnengeflecht, das vielleicht beim Ausbacken nicht immer seine Form behält, mir aber dennoch große Freude bereitet hat. Übung macht hier definitiv den Meister!
Wie das meiste Schmalzgebäck schmecken auch die Sonnwendkrapfen heiß und frisch am besten. Und übrigens nicht nur süß – auch mit Salz bestreut sind sie eine Gaumenfreude!
Zutaten für etwa 20 Stück
Für den Teig
150 g Weizenmehl
150 g Roggenmehl
150 g Topfen
125 ml Schlagobers
1 Dotter
1 EL Apfelessig
1 Prise Salz
Außerdem
Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken
Staubzucker zum Bestreuen
1. Die Zutaten auf der Arbeitsfläche rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
2. Öl oder Butterschmalz in einem weiten Topf erhitzen.
3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Quadrate von etwa 8 cm Seitenlänge ausradeln. Jedes Quadrat in fingerbreite Streifen radeln, dabei aber oben und unten nicht ganz durchschneiden, sondern rundherum ein 1 cm breiter Rand bleibt.
4. Die Streifen etwas auseinander- und / oder ineinanderziehen und dann die Teigstücke ins heiße Fett einlegen. Schwimmend auf beiden Seiten goldbraun backen.
5. Sonnwendkrapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren.
Nach einem Rezept aus dem Servus Magazin.
Passend dazu serviere ich euch Holunderblüten-Rosen-Sirup, den ihr ganz nach eurem Geschmack verdünnen könnt – ob mir Wasser, Wein oder Prosecco – auf jeden Fall wird ein blumiges Getränk daraus, das vielleicht sogar Elfen und Feen anlockt, die dann mit euch ums Feuer tanzen!
Holunderblüten-Rosen-Sirup
Allein das Ansetzen des Sirups ist ein Fest für die Sinne – diese Farben, dieser Duft! Glaubt mir, ich hatte die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen! Der fertige Sirup hat eine dunkle, rot-pinke Farbe, Drinks daraus bekommen einen Hauch Rosé verpasst. Ein Highlight zu Sommerbeginn!
Zutaten für etwa 1,2 Liter
25 Holunderblütendolden mit reichlich Blütenstaub (erntet an einem sonnigen Tag am späten Vormittag)
4 rote Rosen (eine duftende Sorte mit tiefroter Farbe wählen, am besten aus dem eigenen Garten)
2 Bio-Zitronen
1 kg Kristallzucker
25 g Zitronensäure
1 Liter kaltes Wasser
1. Holunderblütendolden ausschütteln, damit Insekten entfernt werden (keinesfalls waschen, sonst ist der ganze duftige Blütenstaub weg!). Mit einer Küchenschere die dickeren Stängel entfernen. Holunderblüten in eine große Schüssel geben.
2. Die Rosen am Stängel über die Schüssel halten und die Blütenblätter mit der Küchenschere rundherum in Streifen vom Blütenkopf schneiden. Die ganz untersten weißen Teile der Blütenblätter nicht verwenden, da sie bitter schmecken könnten.
3. Die Zitronen mit einem Sparschäler schälen und die Schalenstreifen in die Schüssel geben. Zitronensaft auspressen und ebenfalls in die Schüssel geben.
4. Zucker, Zitronensäure und Wasser gut verrühren, damit sich der Zucker auflöst. Nach einer halben Stunde nochmals gut durchrühren. Das Zuckerwasser zu den Blüten geben, abdecken und an einem kühleren Ort (z. B. im Keller) 24 – 48 Stunden stehen lassen.
5. Flüssigkeit abseihen und die Pflanzenteile gut ausdrücken. Sollten noch Pflanzenreste im Sirup sein, kann man ihn noch durch ein Mulltuch oder ein sehr feines Sieb gießen.
6. Sirup in saubere, ausgekochte Flaschen abfüllen und kühl lagern.
Am Sonntag, den 21. Juni, ist es soweit!
Maria


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Über Kommentare freue ich mich immer. Herzlichen Dank dafür!
Hinweis: Mit dem Abschicken deines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass der von dir geschriebene Kommentar sowie personenbezogene Daten, die damit verbunden sind (beispielsweise Username, Mailadresse, IP-Adresse), an Google-Server übermittelt werden.
Mehr Informationen dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.