Haaalt! Stoooop! Noch nicht rausschmeißen den armen Kerl! Zumindest wenn es ein ungespritztes Exemplar ist, könnt ihr noch jede Menge daraus machen – und ich zeige euch auch wie. Ganz nach dem Motto: How to eat (or use) your christmas tree!
Es ist verrückt, aber sie ist immer noch ein bisschen da – meine Weihnachtsstimmung. Vielleicht liegt es am herrlichen Schneetreiben draußen vor der Tür oder auch daran, dass ich nicht aufhören kann, Kekse zu essen (es sind einfach immer noch viel zu viele da). Ach, ich bin sowieso dafür, Weihnachten nicht abrupt zu beenden, sondern langsam ausschleichen zu lassen: Heute räume ich das Kripperl weg, morgen die Lichterkette am Fenster. Und irgendwann steh ich halt vorm Weihnachtsbaum und er dann so: Na Maria, was kann ich dir denn Gutes tun?
Gemeinsam überlegen wir. Er erzählt mir von seinen Harzen und ätherischen Ölen und der schönen Zeit im Wald. Ich mache ihm ein Kompliment, wie erfrischend zitronig er schmeckt – er freut sich und lobt im Gegenzug meine sympathische Art. Hach, der Christbaum und ich, das könnt schon was werden!
Nach einigem Hin und Her haben wir uns schließlich darauf geeinigt, dass wir uns nicht entscheiden können. Deshalb gibt’s ein bisschen was von allem: Es wird würzig und süß, heiß und gesund und wohltuend auch. So ein Weihnachtsbaum ist schon ein Tausendsassa!
Für ein waldiges, einfaches Gewürz schneidet ihr mit einer Schere die Nadeln von den Zweigen und lasst sie einige Tage bei Raumtemperatur trocknen. Anschließend fein vermahlen und in einem Schraubglas aufbewahren.
Verwendet das harzig-zitronig schmeckende Pulver als Bestandteil von Gewürzmischungen (z. B. vermischt mit rosa Pfeffer und Orangenschale oder wie in meinem heiß geliebten Santas Special Spice), in Marinaden, für Pilzgerichte oder Wurzelgemüse aus dem Ofen, im Brot- oder Keksteig oder einfach so auf einem Butterbrot.
Dass Schokolade und Fichte gut zusammenpassen, wissen wir ja. Also nichts wie ran an diese feinen Schoko-Fichten-Cookies, die mir sehr gut geschmeckt haben! Passt zu Beginn ein wenig auf die Menge an Fichtennadelpulver auf, das kann für ungeübte Gaumen schnell zu viel werden!
Zutaten für etwa 15 Stück
50 g Zucker
50 g Braunzucker
125 g weiche Butter
2 Eier (M)
250 g Mehl
100 g Buchweizenmehl
½ Packung Backpulver
1 Prise Salz
1 – 2 EL getrocknete und gemahlene Fichten- oder Tannennadeln
150 g grob gehackte Schokolade (je 50 g weiß, Vollmilch und Zartbitter)
1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Zucker und Butter schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben. Mehl mit Buchweizenmehl, Backpulver, Salz und gemahlenen Fichten- oder Tannennadeln vermischen und unterrühren. Zum Schluss die grob gehackte Schokolade unterheben.
3. Mit einem Eisportionierer Kugeln mit etwas Abstand zueinander auf das Blech setzen (sie zerlaufen nur wenig). Im vorgeheizten Ofen etwa 15 – 20 Minuten backen, anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Einfacher geht’s nicht – und besser auch!
Zutaten für 6 – 8 Portionen
1,5 l Wasser
3 EL Früchte- oder Hagebuttentee
10 Fichten- oder Tannenzweige (jeweils 8 – 10 cm lang)
1 kleine Zimtstange
3 Kardamomkapseln
3 Gewürznelken
Saft von 6 – 8 Orangen
Honig nach Geschmack
1. Das Wasser aufkochen und den Tee, die Fichtenzweige und die Gewürze damit übergießen. Abdecken und 20 Minuten ziehen lassen.
2. Währenddessen die Orangen auspressen.
3. Den Tee abseihen, Orangensaft zugeben und nach Geschmack mit Honig süßen. Wer mag, dekoriert den Punsch mit Fichtenzweigen und Orangenscheiben.
Diese Idee für ein waldiges Badesalz mag ich besonders. Die Grundmischung aus Salz und gemahlenen Fichtennadeln könnt ihr problemlos und sehr lange aufbewahren und daher auch gleich in einer größeren Menge herstellen. Wenn ihr dann Waldbaden wollt oder ein schönes Geschenk braucht, ist das Badesalz ruckzuck fertiggemacht. Ich habe letztes Jahr aus dem Christbaum die Grundmischung hergestellt und heuer dann die fertigen Badezusätze zu Weihnachten verschenkt!
Für die Grundmischung
500 g Salz
50 g getrocknete und gemahlene Fichtennadeln
Beide Zutaten mischen und in großen Schraubgläsern aufbewahren.
Zum Fertigstellen bzw. Verschenken
Kann man schließlich immer brauchen – und schmeckt meinen Kindern weitaus besser als gekaufter Hustensaft. Den nehmen sie freiwillig und gerne!
Zutaten für etwa 5 kleine Flaschen
3 – 4 Handvoll Fichtenzweige
1 Handvoll getrocknete Hagebuttenfrüchte
1 Handvoll getrocknete Salbeiblätter
4 EL getrocknete Thymianblättchen
2 Stück Sternanis
3 l Wasser
750 g Braunzucker
750 g Kristallzucker
½ TL Zitronensäure
1. Alle Zutaten bis auf den Zucker und die Zitronensäure in einen großen Topf geben, aufkochen lassen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Deckel auflegen und über Nacht ziehen lassen.
2. Am nächsten Tag die Flüssigkeit abseihen und wieder zurück in den gesäuberten Topf geben. Die beiden Zuckersorgen zugeben und aufkochen lassen. Etwa 2 Stunden bei sehr kleiner Hitze dahinsimmern lassen.
3. Vom Herd nehmen, Zitronensäure untermengen und den Sirup noch heiß in saubere Flaschen abfüllen.
Ideen für diese Rezepte habe ich mir bei Victoria von vildvuchs geholt, bei roots&beets, quendelgrün und Utas Glück.
Es ist verrückt, aber sie ist immer noch ein bisschen da – meine Weihnachtsstimmung. Vielleicht liegt es am herrlichen Schneetreiben draußen vor der Tür oder auch daran, dass ich nicht aufhören kann, Kekse zu essen (es sind einfach immer noch viel zu viele da). Ach, ich bin sowieso dafür, Weihnachten nicht abrupt zu beenden, sondern langsam ausschleichen zu lassen: Heute räume ich das Kripperl weg, morgen die Lichterkette am Fenster. Und irgendwann steh ich halt vorm Weihnachtsbaum und er dann so: Na Maria, was kann ich dir denn Gutes tun?
Gemeinsam überlegen wir. Er erzählt mir von seinen Harzen und ätherischen Ölen und der schönen Zeit im Wald. Ich mache ihm ein Kompliment, wie erfrischend zitronig er schmeckt – er freut sich und lobt im Gegenzug meine sympathische Art. Hach, der Christbaum und ich, das könnt schon was werden!
Nach einigem Hin und Her haben wir uns schließlich darauf geeinigt, dass wir uns nicht entscheiden können. Deshalb gibt’s ein bisschen was von allem: Es wird würzig und süß, heiß und gesund und wohltuend auch. So ein Weihnachtsbaum ist schon ein Tausendsassa!
Fichtenwürze pur
Für ein waldiges, einfaches Gewürz schneidet ihr mit einer Schere die Nadeln von den Zweigen und lasst sie einige Tage bei Raumtemperatur trocknen. Anschließend fein vermahlen und in einem Schraubglas aufbewahren.
Verwendet das harzig-zitronig schmeckende Pulver als Bestandteil von Gewürzmischungen (z. B. vermischt mit rosa Pfeffer und Orangenschale oder wie in meinem heiß geliebten Santas Special Spice), in Marinaden, für Pilzgerichte oder Wurzelgemüse aus dem Ofen, im Brot- oder Keksteig oder einfach so auf einem Butterbrot.
Schoko-Fichten-Cookies
Dass Schokolade und Fichte gut zusammenpassen, wissen wir ja. Also nichts wie ran an diese feinen Schoko-Fichten-Cookies, die mir sehr gut geschmeckt haben! Passt zu Beginn ein wenig auf die Menge an Fichtennadelpulver auf, das kann für ungeübte Gaumen schnell zu viel werden!
Zutaten für etwa 15 Stück
50 g Zucker
50 g Braunzucker
125 g weiche Butter
2 Eier (M)
250 g Mehl
100 g Buchweizenmehl
½ Packung Backpulver
1 Prise Salz
1 – 2 EL getrocknete und gemahlene Fichten- oder Tannennadeln
150 g grob gehackte Schokolade (je 50 g weiß, Vollmilch und Zartbitter)
1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Zucker und Butter schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben. Mehl mit Buchweizenmehl, Backpulver, Salz und gemahlenen Fichten- oder Tannennadeln vermischen und unterrühren. Zum Schluss die grob gehackte Schokolade unterheben.
3. Mit einem Eisportionierer Kugeln mit etwas Abstand zueinander auf das Blech setzen (sie zerlaufen nur wenig). Im vorgeheizten Ofen etwa 15 – 20 Minuten backen, anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
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Fichten-Orangen-Punsch
Einfacher geht’s nicht – und besser auch!
Zutaten für 6 – 8 Portionen
1,5 l Wasser
3 EL Früchte- oder Hagebuttentee
10 Fichten- oder Tannenzweige (jeweils 8 – 10 cm lang)
1 kleine Zimtstange
3 Kardamomkapseln
3 Gewürznelken
Saft von 6 – 8 Orangen
Honig nach Geschmack
1. Das Wasser aufkochen und den Tee, die Fichtenzweige und die Gewürze damit übergießen. Abdecken und 20 Minuten ziehen lassen.
2. Währenddessen die Orangen auspressen.
3. Den Tee abseihen, Orangensaft zugeben und nach Geschmack mit Honig süßen. Wer mag, dekoriert den Punsch mit Fichtenzweigen und Orangenscheiben.
Fichten-Badesalz oder -Badepeeling
Diese Idee für ein waldiges Badesalz mag ich besonders. Die Grundmischung aus Salz und gemahlenen Fichtennadeln könnt ihr problemlos und sehr lange aufbewahren und daher auch gleich in einer größeren Menge herstellen. Wenn ihr dann Waldbaden wollt oder ein schönes Geschenk braucht, ist das Badesalz ruckzuck fertiggemacht. Ich habe letztes Jahr aus dem Christbaum die Grundmischung hergestellt und heuer dann die fertigen Badezusätze zu Weihnachten verschenkt!
Für die Grundmischung
500 g Salz
50 g getrocknete und gemahlene Fichtennadeln
Beide Zutaten mischen und in großen Schraubgläsern aufbewahren.
Zum Fertigstellen bzw. Verschenken
- Für Badesalz: Auf die oben genannte Menge 20 ml Mandel- oder Olivenöl zugeben, gut durchmischen und in kleinere Gläser abfüllen.
- Für Badepeeling: Auf die oben genannte Menge 40 ml Mandel- oder Olivenöl zugeben, gut durchmischen und ebenfalls in kleinere Gläser abfüllen.
Tipps
- Nach Belieben könnt ihr vor dem Abfüllen der kleineren Gläser jeweils 5 – 10 Tropfen ätherisches Tannen- oder Fichtenöl auf die Innenwände des Glases träufeln – das sorgt für einen Wow-Effekt beim Öffnen. Der Duft ist einfach himmlisch!
- Damit das Salz oder Peeling gut durchziehen kann, könnt ihr es noch einige Tage bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Anwendung: 3 - 5 EL Badesalz / Vollbad (wer Angst um seinen Abfluss hat, kann die Mischung in kleine Stoffsackerl geben – da die Fichtenstückchen aber sehr sehr klein sind, sollte das grundsätzlich nicht nötig sein). Für ein Fußbad reicht 1 EL Badesalz. Das Badepeeling wird, wie der Name schon sagt, als Peeling in der Badewanne verwendet (oder auch unter der Dusche, ganz wie ihr wollt).
Hustensirup mit Fichte, Salbei und Thymian
Kann man schließlich immer brauchen – und schmeckt meinen Kindern weitaus besser als gekaufter Hustensaft. Den nehmen sie freiwillig und gerne!
Zutaten für etwa 5 kleine Flaschen
3 – 4 Handvoll Fichtenzweige
1 Handvoll getrocknete Hagebuttenfrüchte
1 Handvoll getrocknete Salbeiblätter
4 EL getrocknete Thymianblättchen
2 Stück Sternanis
3 l Wasser
750 g Braunzucker
750 g Kristallzucker
½ TL Zitronensäure
1. Alle Zutaten bis auf den Zucker und die Zitronensäure in einen großen Topf geben, aufkochen lassen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Deckel auflegen und über Nacht ziehen lassen.
2. Am nächsten Tag die Flüssigkeit abseihen und wieder zurück in den gesäuberten Topf geben. Die beiden Zuckersorgen zugeben und aufkochen lassen. Etwa 2 Stunden bei sehr kleiner Hitze dahinsimmern lassen.
3. Vom Herd nehmen, Zitronensäure untermengen und den Sirup noch heiß in saubere Flaschen abfüllen.
Noch mehr Ideen für euren Weihnachtsbaum
- After Christmas Smoothie
- Fichtenkipferl oder Grüne Kipferl
- Christbaum-Sirup (1 Liter Wasser mit 500 g kleinen Fichtenzweigen aufkochen, über Nacht auskühlen lassen, abseihen, mit 1 kg Zucker aufkochen, heiß in Flaschen abfüllen)
- Fichtensalz (Salz mit getrockneten und gemahlenen Fichtennadeln mischen)
- Fichten-Oxymel
Ideen für diese Rezepte habe ich mir bei Victoria von vildvuchs geholt, bei roots&beets, quendelgrün und Utas Glück.
Maria

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