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Mittwoch, 6. Dezember 2017
Freitag, 17. November 2017
Montag, 19. Juni 2017
Na Servus:
Meine Mühlviertler Mohnnudeln
Meine Mühlviertler Mohnnudeln - Rezept.
Nicht, dass ich nicht mit
Kindern, Mann, Hund und Haus schon genug um die Ohren hätte … Meldet sich auch
noch ein Fernsehteam an, um mich bei der Zubereitung von Mühlviertler Mohnnudeln zu filmen. Na Servus! Beim Lesen der
Drehanfrage war mein erster Gedanke: Nein.
Woher die Zeit nehmen? Und überhaupt: Ich im Fernsehen? Hilfe! Doch dann kam
mir ein Zitat von Nina Ruge in den Sinn (Danke, Erika!): Wo die Angst ist, geht es lang. Und so richtig und wichtig diese
Worte sind, so sehr habe ich, im Nachhinein und ganz persönlich betrachtet, von
meinem Ja zur Anfrage profitiert.
Samstag, 27. Mai 2017
Selten so gelacht:
Patenbrezen aus Einkornbriocheteig
Patenbrezen aus Einkornbriocheteig - Rezept.
Steht
ein blondgelockter, lieber und fröhlicher Lausbub vor mir, acht Lenze hoch, und
erzählt mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Mühlviertel, Mostviertel und
Wien Ottakring in der Stimme folgenden Witz:
Kommt eine schwangere Frau
zum Bäcker.
Sie sagt: Ich krieg einen
Striezel.
Der Bäcker sagt: Sachen
gibt’s…
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Sonntag, 9. April 2017
Ostern naht:
Oafischsuppe
Oafischsuppe - Rezept.
Und
damit eine dicht gedrängte, wunderbare Zeit kulinarischen Brauchtums. Grund
genug, als versammelte rot-weiß-rote Genussmannschaft rund um Susi und Sina
wieder aktiv zu werden und eine kleine, bunte Vielfalt traditioneller
Ostergerichte vorzustellen – und zwar schon heute, am Palmsonntag, damit noch
genug Spazi bleibt zum Planen,
Einkaufen, Vorkochen, …
Dienstag, 28. Februar 2017
Sonntag, 1. Januar 2017
Eine besondere Nacht, ein besonderer Morgen:
Neujahrsstern mit Vanille & Kardamom
Neujahrsstern mit Vanille & Kardamom - Rezept.
Die
Neujahrsnacht ist eine ganz besondere Nacht. Verborgene Schätze treten ans
Licht. Steine drehen sich um. Und wer Schlag 12 drei Mal seinen eigenen Namen
ruft, der sieht sich selbst – so er das denn will. Überhaupt kann man in dieser
Nacht viel über sein Schicksal im kommenden Jahr erfahren. Und Glückwünsche:
Die waren in früherer Zeit nicht bloß Höflichkeit, sondern wirksamer,
segensreicher Zauber für alle Menschen, Tiere und Pflanzen, die einem lieb und
teuer waren.
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Sonntag, 11. Dezember 2016
Lussekatter 2.0:
Lussekatter formen mit Playdough
Julgalt / Weihnachtseber | Julvagn / Weihnachtswagen | Pojke
/ Bub | Lilja / Lilie | Julbock / Weihnachtsbock | Julhärta / Weihnachtsherz
Lussekatter formen mit Playdough.
Es gibt so Dinge, die
lassen mich nicht los, sie verfolgen mich, ich verliebe mich irgendwann und
kann mich dann endlos mit ihnen beschäftigen und an ihnen rumrecherchieren. So
Dinge wie die wunderbaren kleinen Goldteilchen, das skandinavische
Safrangebäck, das zum Luciafest am 13. Dezember gebacken wird: Lussekatter. Nicht, dass ich weiter an
einem anderen, besseren Rezept dafür suchen würde – ich für meinen Teil habe
meins gefunden und halte es für perfekt so wie es ist. Nein, es ist etwas
anderes, das mich fesselt, nämlich die Tatsache, dass diese Luciakatzen in einer derartigen
Vielgestalt bestehen, dass es für Flecht- und Formfetischisten wie mich eine
wahre Freude ist.
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Donnerstag, 3. November 2016
Eine Seele von einem Mädel:
Allerheiligenstriezel mit Seelenvögeln
Allerheiligenstriezel mit Seelenvögeln - Rezept.
Heute wird es Regen geben, meint das Minimädel neben mir mit ernster Miene, während wir aus dem Fenster schauen, während draußen die Blätter vorbei wirbeln
– und es kräftig regnet. Ich liebe meine Kleine sehr – und für solche Momente
noch mehr. Ich beneide sie geradezu um ihr Vermögen, die Echtzeit einfach
auszublenden und hinüber zu tauchen in ein imaginäres Zauberreich, so voller Phantasie,
voller Schmetterlinge und Einhörner, wo sie über Regenbögen spaziert und mit
verzauberten Ponys zu den Wolken fliegt.
Montag, 2. Mai 2016
Mittwoch, 24. Februar 2016
Als es dem Leo an den Kragen ging:
Mühlviertler Nudelhenn
Erst kommt das
Fressen, dann die Moral. Sofern sie überhaupt kommt, die Moral. Ein paar
Seitenblicke in voll beladene Einkaufswägen im Supermarkt reichen aus, um auf
die Idee zu kommen, dem Konsument von heute würden zwei Ebenen völlig genügen,
um seine Kaufentscheidungen zu fällen: 1. Viel / nicht viel. 2. Billig / teuer.
Und gerade was Fleisch und Wurst betrifft, lassen wir die Moral nur allzu gerne
außen vor. Gerade der Akt des Tötens […]
findet in unserer Wahrnehmung nicht statt, schreibt Christian Seiler in
seinem Essay Erst kommt die Moral, dann das Fressen. Und weiter: Der Tod der
Tiere, die wir essen, wird professionell verschleiert und kollektiv verdrängt.
[…] Niemand, der sich nur ein bisschen mit der Massentierhaltung auseinander
gesetzt hat, kann behaupten, es handle sich dabei um einen moralisch zu
vertretenden Umgang des Menschen mit Tieren.
Montag, 8. Februar 2016
Geh Mama …
Ofenkrapfen
Geh Mama …, sagte das Minimädel zu mir, einmal kramst du nach Fotos von Spike, dann
suchst du ein Video von ihm … Sie schüttelte den Kopf. Mach es doch so wie ich! Ich schaue zum Beispiel Bibi & Tina, dann muss ich lachen. Du musst etwas tun,
was du ganz, ganz gerne machst, dann bist du abgelenkt und nicht mehr so
traurig.
Montag, 25. Januar 2016
Faszinierende Flesserl:
Mohn- und Sesamflesserl
Als
Volksschulkind hatte ich einmal die Gelegenheit, die Backstube der örtlichen
Bäckerei zu besuchen. Ich war mit der ganzen Klasse dort und recht beeindruckt
von den blank polierten Maschinen, dem vielen Mehl und den riesigen Händen der
Bäcker, die dort arbeiteten. Einer von ihnen zeigte uns, wie Mohnflesserl
geflochten werden – und seitdem beherrsche ich die Technik im Schlaf. Ich weiß
nicht warum, aber die paar einfachen Handgriffe, die für so ein Gebäckstück
notwendig sind, haben sich damals ganz tief in meiner Motorik verankert.
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Mittwoch, 20. Januar 2016
Erdäpfel-Rettung? Ehrensache!
Vollkorn-Erdäpfelbutterteig-Krapferl
Äh …
okay. Liebesbotschaften mit Kartoffeln versenden? Tomoffeln züchten? KnolligeVer(w)irrungen? Von industriellen Ausgeburten wie formgepressten Chips aus
Kartoffelpulver ganz zu schweigen … Kein Zweifel, die Kartoffeln gehören gerettet!
Oder besser gesagt, die Erdäpfel [mundartlich-schlampert: Erapfe], wie sie bei
uns heißen.
Freitag, 8. Januar 2016
KönigIn für einen Tag:
Dreikönigskuchen für Langschläfer und Freizeitgestresste
If at
first the idea is not absurd, then there is no hope for it.
Albert Einstein
Absurd,
zum Freundinnenbrunch einen frischen Brioche mitnehmen zu wollen, wenn
a) am
Vortag so gut wie keine Zeit und auch der Abend mit einer Einladung zu einer
Haushaltswaren-Party verplant ist,
b) ich keinesfalls um 6 in der Früh aufstehen will und
c)
die Freundin auch noch gute 50 Autominuten entfernt wohnt.
Oder?
Dienstag, 15. Dezember 2015
Erbstücke:
Omas Lebkuchen, ein altes Familienrezept
In
meiner Erinnerung ist Weihnachten untrennbar mit einem ganz besonderen
Geschmack verbunden: Dem Geschmack von Omas Lebkuchen. Zu keiner Zeit kostete
ich irgendwo einen besseren und so ist es noch heute. Dank Omas Rezept hole ich
mir die Wintertage von damals zurück, als weiße Weihnachten die Regel und nicht
die Ausnahme waren. Wir saßen alle rund um den großen Tisch in der Küche, der
Onkel erzählte Witze ohne Unterlass, wir lachten und sangen Lieder. Unvergessen
bleibt mir auch der Nachmittag, als wir alle in der Stube zu lateinamerikanischen
Rhythmen tanzten, jung und alt – und Oma im Rollstuhl.
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Samstag, 12. Dezember 2015
Samstag, 5. Dezember 2015
Dienstag, 24. November 2015
Innere Weis(s)heit:
Stoppelfuchs
Der erste Schnee
zuckerte gestern vom Himmel und legte sich knisternd ins welke Gras. Heute ist
die Landschaft bereits in frostiges Weiß gehüllt. Hab ich schon einmal erwähnt,
dass ich den Winter mag? Die Kälte ruft einen uralten Instinkt in mir wach –
einen, der mir sagt, ich solle mich fett futtern, um gerüstet zu sein für die
kommende karge Zeit. Wenn mein Intellekt diesen Instinkt ins Jetztgerade
übersetzt, bedeutet das: Ein Rezept für ein Lebkuchenhaus ausfindig machen.
Bratwürstel für den kommenden Sonntag bestellen. Welche Kekse dieses Jahr?
Krampusse backen – oder doch lieber Nikoläuse? Heuer zum ersten Mal Lussekatter am 13. Dezember? Und das
Essen für den Heiligen Abend planen.
Mittwoch, 4. November 2015
Wer cool sein will, muss früh damit anfangen:
Brioche-Eidechsen und Brioche-Eichkätzchen
Der
Coolness-Faktor ist gar nicht zu unterschätzen, auch bei den Kleinen nicht.
Mein sechsjähriges Patenkind M. befreie ich damit ganz locker aus den Fängen
von Bitzelei und Miniweltenschmerz. Hey
Kleiner, rufe ich ihm in solchen Momenten zu, weißt du denn nicht mehr, was wir ausgemacht haben? Coole Goli*, cooles Patenkind?
Augenblicklich
weicht dann die Angestrengtheit aus seinem Gesicht, ein Lächeln scheint mich
an. Cool sein will schließlich jeder, ich natürlich auch. Um genau zu sein:
Mein Ziel ist die uneingeschränkte Herrschaft im Goliversum, cool soll für meine Patenkinder mein
zweiter Vorname sein.





